Der Rapper Drake ist einer der erfolgreichsten Künstler auf diesem Planeten und dementsprechend als Werbegesicht natürlich extrem gefragt. Da er ein leidenschaftlicher Spieler ist und von Slots, über Sportwetten und Roulette auf den höchsten Limits spielt, war es nur eine Frage der Zeit, wann er und das Online Casino Stake zusammenfinden werden.
Gerüchte machen die Runde, dass der Rap Superstar jährlich $100.000.000 Dollar von Stake einstreicht, diverse andere Boni erhält und beispielsweise pro Instagram Post 2 Millionen Dollar bekommt. Das sind natürlich fast schon irrwitzige Zahlen, aber da Stake in den USA keine (Echtgeld) Lizenz besitzt, birgt das natürliche auch viele Risiken, bzw. Angriffsfläche.
Es gab in 2025 bereits zwei Klagen gegen ihn (u.a da er nicht offengelegt hat, dass er mit gesponserten Stake-Money spielt) und nun ist vor kurzem die dritte Sammelklage ins Haus geflattert. Hier werden Drake und der Streamer Adin Ross beschuldigt, Gelder aus ihrer Zusammenarbeit mit dem Online-Casino Stake genutzt zu haben, um Fake-Streams zu finanzieren und so die Streamingzahlen des Rappers auf Spotify und Co. zu manipulieren.
Zwei Frauen aus Virginia fordern nun insgesamt fünf Millionen Dollar Schadenersatz von Stake, Drake, Adin Ross sowie George Nguyen. Die Vorwürfe umfassen unter anderem Verstöße gegen das RICO-Gesetz und gegen Verbraucherschutzbestimmungen.
In der Klageschrift heißt es, dass Drake und Ross das Trinkgeldsystem von Stake missbraucht hätten und Gewinne an George Nguyen weitergeleitet haben. Dieser soll das Geld dann über Kryptowährungen genutzt haben, um Bot-Anbieter zu bezahlen. Drake habe demnach Millionensummen transferiert, darunter enorm hohe Trinkgelder an Ross.
Öffentliche Beiträge, Chatverläufe und geleakte Nachrichten sollen Nguyens Rolle beweisen, der unter verschiedenen Aliasnamen für Drake und Stake geworben habe.
Stake.com ist ein international tätiges Online-Casino mit Lizenz in Curacao und in diversen Ländern offiziell verboten. Amerikanische Nutzer müssen über ein Tokensystem spielen, das zwar als kostenlos gilt, aber man kann wohl über Umwege ermöglichen, dass am Ende doch reale Geldwerte im Spiel sind.
Die Klägerinnen geben an, dass sie zudem durch Drakes Werbung zum Glücksspiel verleitet worden sind und dadurch finanzielle Schäden sowie ein erhöhtes Suchtrisiko erlitten zu haben. Stake weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet die Klage als haltlos. Man verfüge weder über ein entsprechendes Trinkgeldsystem noch sehe man in anderen Punkten Grund zur Sorge.

Bislang handelt es sich ausschließlich um Anschuldigungen und solange es kein Urteil gibt, gilt natürlich die Unschuldsvermutung. Aus unserer Sicht sind die Argumente der Kläger relativ dünn und es kommt einem eher so vor, als ob man sich hier auf dreist ein paar Dollar erschleichen möchte. Wir sind gespannt wie es weitergeht.

