Die Entscheidung beim PLO Grand Slam der Diamond Poker Series ist gefallen und der Sieger der 5K Million (€1.000.000 GTD) steht fest. Jonas Kronwitter zeigte im Casino Portomaso einmal mehr seine Klasse in seiner Paradedisziplin – Pot Limit Omaha – und kürte sich vom Shortstack zum Champion dieses Events. Für diese starke Leistung kassierte Kronwitter ein Preisgeld in Höhe von €202.600.
Von ursprünglich 192 Entries kehrten gestern Mittag acht Spieler an den Final Table zurück und mit Christian Stratmeyer, NeedNoMoney und Jonas Kronwitter waren noch drei deutsche Spieler mit von der Partie.
Es war ein extrem stark besetztes Finale und es sollte fast drei Stunden dauern, bis der erste Seat Open gefunden war. Mit Barakat Youness erwischte es schließlich den ersten Spieler, welcher für seine Leistung €35.950 verbuchen konnte.

Als nächstes musste Christian Stratmeyer auf Platz 7 für €43.600 an die Rails, da er gegen den Italiener Dario Alioto den Kürzeren zog.
Danach lichteten sich die Reihen nach und nach und während NeedNoMoney durch extrem aggressives Spiel auffiel und quasi durchweg den Chiplead inne hatte, lauerte Jonas Kronwitter auf gute Spots und konnte seinen Stack sukzessive ausbauen.
Bei noch drei verbliebenen Spielern kam es dann zur Konfrontation zwischen Kronwitter und NeedNoMoney. Kronwitter stellte seinen Gegner mit Two Pair auf dem Flop All In und mit einem sehr ambitioniertem Call, musste NeedNoMoney auf Platz 3 für €97.700 die Segel streichen.

Im Heads-Up kam es schließlich zum Duell zwischen dem Italiener Dario Alioto und Jonas Kronwitter. Der stark aufspielende Kronwitter ging als klarer Chipleader ins Rennen und es sollte nicht lange dauern, bis er seinen Gegner eliminierte. Für diese großartige Aufholjagd am Finaltisch belohnte sich Jonas Kronwitter am Ende mit €202.600, während Dario Alioto als Runner Up exakt €126.000 kassierte.

Nachdem Kronwitter bereits Runner Up beim €15k PKO für €61.000 wurde und Platz 10 beim 10k Championship für €23.500 schnappte, sind nun nochmal satte €202.600 obendrauf gekommen. Abzüglich der Startgelder konnte Jonas Kronwitter somit eine gute Viertelmillion netto absahnen und der Trip nach Malta hat sich dementsprechend mehr als gelohnt. – Wir gratulieren zu diesem grandiosen Erfolg!
