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AGCC leitet Untersuchung zur Full Tilt Poker Affäre ein

Bis Full Tilt Poker im Juni 2011 die Lizenz entzogen wurde, fand die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) kaum Beachtung, seitdem aber umso mehr. Da der AGCC in der Angelegenheit viele Fehler vorgeworfen werden, leitete die ACC nun selbst ein unabhängiges Untersuchungsverfahren ein.

Die Nachricht über die Zahlungsunfähigkeit von Full Tilt Poker war eine Bombe, die der Pokerwelt auch sehr viel Imageschaden zugefügt hat. Da die AGCC Full Tilt Poker die Lizenz ausgestellt hatte, lag es auch in ihrer Zuständigkeit, das Unternehmen regelmäßig zu prüfen. Das tat man laut eigener Aussage auch und dennoch war es nicht erkennbar, dass FTP in eine finanziell desaströse Schieflage gekommen war.

Die Vorwürfe gegenüber der AGCC reißen nicht ab und deshalb hat man nun den ehemaligen Vorsitzenden der UK Gambling Commission, Peter Dean, damit beauftragt, die AGCC und all ihre Schritte rund um FTP zu untersuchen. Es geht vor allem eben darum, ob die AGCC korrekt gehandelt hat, früher agieren hätte müssen und ob die gesetzten Schritte die richtigen waren. Bis zum März 2012 soll die Untersuchung dauern, dann soll es einen Abschlussbericht geben.

Warten heißt es aktuell aber auch auf weitere Neuigkeiten von FTP. Die Übernahme durch die Groupe Bernard Tapie sollte abgeschlossen werden und damit gleichzeitig auch der Plan zur Rückzahlung der Spielergelder fertig sein. Seit Bekanntwerden über die Einigung mit dem Departement of Justice (DOJ) ist es aber wieder sehr ruhig geworden.


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