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Alderney Gambling Control Commission mit neuen Richtlinien

Der Full Tilt Poker Skandal hat auch die Alderney Gambling Control Commission (AGCC) in ein schlechtes Licht gerückt. Ein Jahr nach Aufdecken des Skandals hat die AGCC nun endlich reagiert und ihre Richtlinien bezüglich der Spielergelder geändert.

Begonnen hat der Full Tilt Skandal mit dem Black Friday in den USA. Damals ahnte aber noch niemand, dass die Spielergelder nicht wie bei PokerStars separat gebucht und auf eigenen Konten waren. Erst als Full Tilt die Spieler in den USA nicht auszahlen konnte, kam der Stein ins Rollen und die AGCC entzog Full Tilt die Lizenz.

Dabei geriet aber eben auch die AGCC in ein schiefes Licht. Viele Spieler geben der Glücksspielkommission auf Alderney nämlich eine Mitschuld. Schließlich war sie die Aufsichtsbehörde und hätte den Finanzstatus des Unternehmens kennen müssen. Immer wieder betonte die AGCC, dass Full Tilt regelmäßig alle Berichte abgeliefert hatte. Was dabei aber dann zum Thema wurde, ist eine Bestimmung der AGCC, die es den Lizenznehmern bislang ermöglichte, auf Spielergelder zuzugreifen.

Damit ist jetzt aber Schluss, denn am 24. Juli 2012 entschied die AGCC, dass jedes Unternehmen, das eine Lizenz der Kategorie 1 beantragt, ab sofort auch nachweisen muss, dass die Spielergelder separat auf einem Konto gelagert sind und nicht vom Unternehmen für eigene Zwecke verwendet werden. Die Änderung der Bestimmungen gibt es als PDF zum Download: http://www.gamblingcontrol.org/userfiles/file/Ald%20eGambling%20%28Amendment%29%20Regulations,%202012.pdf


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