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Ben Lamb und Eugene Katchalov gewinnen die Player of the Year Wertungen

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Cardplayer und das Bluff Magazin vergeben alljährlich den „Player of the Year“ Titel. Die Wertungskriterien sind unterschiedlich und so gibt es auch zwei verschiedene Titel. Ben Lamb sicherte sich den Titel bei Cardplayer, Eugene Katchalov schlug beim Bluff Magazin zu.

Bis zur WSOP 2011 lief das Pokerjahr für Ben Lamb bescheiden. Kein Live-Cash und damit auch kein einziger Punkt für die POTY Wertungen. Dann aber kam die WSOP und die Zeit von Ben Lamb. Ein Bracelet, ein zweiter Platz, ein achter und dann noch ein zwölfter. Nicht zu vergessen sein dritter Platz beim Main Event. In Summe brachte ihm das Preisgelder in der Höhe von $5.351.467 und den Sieg in der Cardplayer Wertung.

Als bester Deutscher landete Marvin Rettenmaier auf Rang 4. Er lag lange Zeit in Führung, aber die letzten Wochen des Jahres brachten ihm nicht genug Punkte, um den ersten Platz zu verteidigen. Mit 13 Final Tables ist er aber jener Spieler, der es am öftesten an einen Finaltisch geschafft hat – zumindest diese Wertung konnte er klar für sich entscheiden.

Rang Name Punkte Titel Finaltische Preisgelder
1 Ben Lamb 6.036 1 4 $5.351.467
2 Chris Moorman 5.875 0 4 $2.289.194
3 Oleksii Kovalchuk 5.494 3 5 $1.555.344
4 Marvin Rettenmaier 5.056 2 13 $700.917
5 Sam Stein 4.505 1 5 $1.805.637
6 Jason Mercier 4.396 3 9 $2.241.726
7 Elio Fox 4.320 3 3 $2.684.544
8 Galen Hall 4.284 1 3 $3.004.198
9 Eugene Katchalov 4.258 2 7 $2.500.457
10 Steve O’Dwyer 4.174 1 9 $1.303.001
11 Sam Trickett 4.096 2 6 $4.706.585
12 Matthew Waxman 4.005 2 7 $1.128.990
13 Erik Seidel 3.966 3 9 $6.362.140
14 Pius Heinz 35.125 1 2 $8.795.242
15 Maxim Lykov 3.876 1 5 $1.543.680
16 Alessio Isaia 3.828 1 5 $936.697
17 Taylor von Kriegenbergh 3.672 1 4 $1.312.508
18 Andrey Pateychuk 3.636 2 3 $2.055.122
19 Bertrand Grospellier 3.611 2 6 $1.762.828
20 Vanessa Selbst 3.544 1 3 $795.463

Beim Bluff Magazin holte sich Eugene Katchalov knapp vor PokerStars Teamkollege Bertrand Grospellier den Titel. Grund dafür, dass hier die beiden vorne sind, ist die andere Berechnung, die auch die Highroller Events und Einladungsturniere berücksichtigt. Das brachte zum Beispiel auch Philipp Gruissem auf Rang 15. Katchalov hatte 2011 sein bislang zweiterfolgreichstes Pokerjahr. Er holte sich unter anderem sein erstes WSOP Bracelet und das Super Highroller Event der PCA, insgesamt cashte er $2.572.726.

Marvin Rettenmaier schaffte es auch beim Bluff Magazin, bester Deutscher zu sein. Rang 7 ist es geworden – durchaus eine Leistung, auf die man stolz sein kann. Weltmeister Pius Heinz schaffte es bei dieser Wertung auf Rang 10. Neben dem Sieg beim WSOP Main Event konnte er auch am Final Table eines $1.500 NLH der WSOP Platz nehmen, sicherte sich den Sieg bei einem Side Event der EPT Barcelona und verbuchte bei der EPT Prag einen weiteren Deeprun.

Rang Name Punkte
1 Eugene Katchalov 1,089.28
2 Bertrand Grospellier 1,071.67
3 Ben Lamb 988.10
4 Matthew Waxman 968.20
5 Stephen O’Dwyer 964.77
6 Sam Trickett 938.32
7 Marvin Rettenmaier 935.14
8 Chris Moorman 925.88
9 Elio Fox 920.45
10 Pius Heinz 892.75
11 Erik Seidel 833.29
12 Sam Stein 822.57
13 Maxim Lykov 820.56
14 Jason Mercier 811.61
15 Philipp Gruissem 784.38
16 Galen Hall 762.45
17 Ali (Shahryar) Eslami 758.39
18 Phil Hellmuth 731.65
19 David Sands 715.55
20 Oleksii Kovalchuk 708.47

Die Zähler werden nun wieder alle zurückgesetzt und die Punktjagd beginnt von neuem. Und vielleicht geht 2012 einer der beiden Titel nach Deutschland. Die Vorzeichen stehen in jedem Fall gut.

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