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Black Friday – Ira Rubin bekennt sich schuldig

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Während das große Warten auf Neuigkeiteen aus dem Full  Tilt Lager noch andauert, gibt es eine Meldung zum Black Friday. Ira Rubin, der in Zusammenhang mit dem Black Friday im April verhaftet wurde, hat sich schuldig zum Vorwurf des Bankenbetrugs und der Geldwäsche bekannt.

55 Jahre Gefängnis drohten Ira Rubin ebenso wie Brent Beckley, Mitbegründer von Absolute Poker. Beckley hatte sich bereits vor Weihnachten schuldig bekannt und nun folgt auch Ira Rubin. Am 17. Mai soll die Verhandlung im Manhattener Gericht stattfinden, dann wird Rubin zu einer Haftstrafe zwischen 18 und 24 Monaten verurteilt werden. In seinem Schuldgeständnis gibt Ira Rubin zu, dass er wissentlich gegen den Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) verstoßen habe und als Finanzdienstleister für die Onlineanbieter tätig war.

Es ist nicht das erste Mal, dass Ira Rubin vor Gericht steht, denn bereits 2006 wurde er verhaftet und verurteilt. Damals hat er für kanadische Telemarketing-Firmen Kreditkarten an US Bürger verkauft, allerdings haben diese Kreditkarten nicht existiert. Nach seiner Enthaftung 2008 ging Rubin nach Costa Rica und baute sein Finanznetz auf. Gemäß dem UIGEA ist nicht das Anbieten von Online-Gaming selbst, sondern der Zahlungsverkehr strafbar.

Rubin wird ebenso wie Brent Beckley zu einer Haftstrafe verurteilt werden. Nach wie vor gibt es aber keine Neuigkeiten zu den anderen Verfahren. Vor allem zum Stand der Dinge bei Full Tilt Poker warten alle gespannt auf die weitere Entwicklung. Der Plan der Groupe Bernard Tapie, dass Full Tilt im Januar 2012 wieder online sein könnte, ging bislang nicht auf. Seit der Einigung mit dem DOJ und der Zustimmung durch die Anteilseigner heißt es für die Spieler wieder „bitte warten“.

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