Kolumnen

Die Beerdigung des Swiss Rankings – Swiss Poker Awards 2011

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Das bezeichnender Weise ein deutsches Sprichwort mit „Totgesagte leben länger“ den Zustand unseres nördlichen Nachbarlandes und den helvetischen bezüglich des verbotenen Pokerturnierspiels ausserhalb lizensierter Spielbanken beschreibt, erscheint mir paradox. Doch im Gegensatz zu unseren Deutschen Nachbarn, verleihen wir Schweizer dafür noch Preise. „Hurra!, wir leben noch“, und gepriesen seien die Swiss Poker Awards!

Diese Preisvergabe vom 23. Februar 2011 scheint mir die letzte zu sein und es interessierte auch fast niemanden. Schliesslich durfte ausserhalb der Casinos, nur noch letztes Jahr bis Ende Mai 2010 gepokert werden und dies ist mittlerweile fast ein Jahr her. Aber bis dahin wurde noch heftig gepokert und mit dem Swissranking Punktesystem von Pokeraction.ch gemessen, aber nur mit Anbietern welche auch dieses Swissranking finanzierten. Dann geschah das Unerwartete und alle Partner dieses Punktesystems (bis auf das Casino Bregenz), wurden von der Eidgenössischen Spielbankenkommission plötzlich als illegal erklärt. Gemäss Pokeraction.ch kamen bis dahin Fr. 12’900 ) zusammen. Es sollten auch weitere Preise vom Sponsorpartner Pokerstars (wie Pokerpackages etc) folgen. Dieses gesammelte Geld sollte dann an einem Finalturnier vollumfänglich ausgeschüttet werden.

Und jetzt wurden letzte Woche eben die Swiss Poker Awards im Casino Bregenz anlässlich der Playersparty im Ausland vergeben. Der DJ war eine Katastrophe (der Plattenleger von Baden bei Wien ist die Messlatte der Casino Austria Parties), die Drinks waren genügend hoch kostenpflichtig, und es fand eine Verlosung eines Unterschriftentuchs mit vielen Skifahrerunterschriften, für welche ich die Losnummer Nr. 41 mit 10 Euro gerne dazu verwendet hätte, dieses meiner skiverrückten Mutter zu schenken. Aber eben Hauptsache etwas für den guten Zweck gespendet und eigentlich ist mir das egal, denn mein Fokus lag auf der Vergabe dieser Swiss Poker Awards.

Die Gewinner waren bis auf Sam El Sayed (Best Foreign Tournament Performance by a Swiss Poker Player ) persönlich vertreten. Sandra Salomon (Swiss Poker Lady of the Year) und Michael Friedrich (Best Online Performance) aus Zürich, Marc Horisberger (Best Swiss Pokerstaff) aus Regensdorf, Georg Strebel (Swiss Pokerplayer of the year) und Tobias von Siebenthal (Rookie of the year), alle waren sie selbständig nach Bregenz gereist. Den Preis, ein flammenartiger Pokal mit der Inschrift „2011 …“ wurde dann gegen ein Uhr in der früh allen Anwesenden innerhalb von einer Viertelstunde überreicht. Herzliche Gratulation allen Preisträgern.

Trotz meiner Freude für die Gewinner, empfand ich das Zeremoniell als dürftig. Es fand eine Preisübergabe ohne grosse Worte statt. Sie bekamen den Preis und einen Händedruck, und es wurde für die Kamera schön gelächelt und fertig. Nicht die Anreise, ein Essen oder geschweige ein Drink wurde ihnen gesponsort oder organisiert. Und es waren gerade sie welche mit ihrer Rake auch den Preispool des Swissrankings mitfinanzierten. Für eine Schweizer Preisverleihung im Ausland ist dies zuwenig und ich neige langsam dazu, Schottland und die Schweiz zu verwechseln.

Heute ist Poker in der Schweiz tot. Fast – Wäre da nicht das Grandcasino Baden, welches mit den täglichen Pokerturnieren um Geld doch den Strohhalm aufrecht erhält. Auch in Schaffhausen, St. Gallen, Interlaken und Basel finden wöchentlich ein bis zwei Turniere mit Geldeinsatz statt. Aber eben, wo sich vor einem Jahr die Anbieter noch überboten und man eine Auswahl zwischen fast 30 Möglichkeiten treffen konnte, finden heute an diesem Montag, an welchem ich diesen Artikel schreibe, gerade einmal drei legale Turniere mit Geldeinsatz statt. Zwei in Baden und eines in Schaffhausen. Und gewertet von denen wird fürs Swiss Ranking 2011 keines.

Cheers,
Martin Bertschi

47 KOMMENTARE

  1. Ich finde es gut, dass es einen Swiss Poker Award gibt (allerdings braucht es dazu auch Pokerturniere).

    Aber der Award sollte „glanzvoll“ inszeniert werden – mit allem drum und dran.

    Denn – neben dem Geld ist die Publicity fuer viele Pokerspieler ein angenehmer (fuer einige wohl auch ein unangenhmer) und wichtiger Nebeneffekt.

    Pokerrankings im Allgemeinen sind fuer viele ein wichtiger Bestandteil des „Pokerlebens“.

  2. 1.Alle alkoholfreien Drinks sowie Bier,Wein und Currywurst waren vollumfänglich gratis.Es herrschte Bombenstimmung, und die Party dauerte bis 5 Uhr früh.
    2.Der DJ war endlich einmal nicht für verwirrte,gehörgeschädigte U25 Internetsüchtige tätig,sondern für das überwiegend anwesende Ü35 Publikum.Es wurde Musik gespielt aus einer Zeit,wo Musik noch diese Bezeichung verdiente.
    So konnte man durchaus auch mal mit seiner Freundin das konvetionelle Tanzbein schwingen,auch wenn die heutige Jugend über derartige Betätigungen offensichtlich nur noch müde lächeln oder gar schimpfen kann.
    3.Kritisieren und meckern kann und soll man schon,aber nicht vorsätzlich die Unwahrheitheit sagen,was die Getränkepreise betrifft.
    Und ganz nebenbei, einem geschenkten Gaul….
    4.
    Vielen Dank den Casinos Austria für ihre kundenorientierte Arbeit im Pokerbereich,hier seien insbesondere die Casinos Bregenz und Seefeld, sowie die Herren Pipal,Stuchly und Fuchshofer erwähnt.

  3. Bertschi ist glaube über 40…naja. Und so wie ich das verstehe ist es eine Anspielung auf die Preisträger, welche eventuell keine Currywurst oder Softdrinks mögen, wegen dem feierlichen Moment. Und Casino Austria ist sicherlich nicht gemeint.

  4. Hallo Sir Ron
    Ich kenne einen Spieler, der hat in der letzten Hand vor dem Finaltable (CAPT 2000 Euro) die Aufforderung von K9 angenommen, das Tanzbein zu schwingen. Guet Gspielt!

  5. Martin, du hast mir doch mal erklärt, dass du bei PF über die Schweiz und deren Pokerleben schreibst, und nicht gegen die Schweiz.

    Ich lese deine Berichte jeweils sehr gerne, und der unterschwellige und zynische Ton verleiht deinen Geschichten die gewisse Würze.

    Dennoch ist dieser Bericht fragwürdig. Er sagt nichts aus, ist nicht spannend zu lesen und beinhaltet nur schlechte Kritik und Besserwisserei.

    Ich weis, dass du nicht mehr viel über die Schweiz und deren Pokergeschehen schreiben kannst, aber versuch doch mit deiner „Schreibmacht“ etwas positives zu bewegen, und nicht das Wenige welches wir noch haben, abzuwerten.

    Gruss, Patrick

  6. Ein gefrusteter Bertschi wieder mal nur am Motzen 🙁
    Mach doch selber mal etwas für unsere „Szene“, anstatt nur zu lästern.
    Gruss Rino

  7. Das einzige wo ich schade finde das man die Verleihung im Ausland feiert, wäre schön gewesen verbunden mit einem Freeroll und versch Pokerkracks-Entertainment-Fun-Revuepassage in der CH hätte feiern können! Best regard Otti CCZH

  8. Peter Meier kenne ich nicht! OK Ich habe es genau definiert, in der Schweiz ein Hotel-Rest-Saal gemietet und ein Event durchgeführt.Ist Ok Signor P.Meier

  9. Die Aussagen von Martin Bertschi decken sich mit Berichten von Spielern vor Ort. Grundsätzlich wurde die Wahl dieses Awards kaum wahrgenommen und scheint, ausser bei den Nominierten, nicht wirklich auf grosses Interesse gestossen zu sein.

    Die Pokerszene in der Schweiz hätte es sicherlich begrüsst, wenn man einen Freeroll-Event in der Schweiz auf die Beine gestellt und dort die Awards überreicht hätte. Schliesslich hat man doch Pokerstars als Partner/Sponsor und irgendwo liegen ja noch CHF 12’900 auf einem Konto – sofern Rino dies nicht in Österreich in einem Casino hat liegen lassen.

    Schade.

  10. @Patrick:
    Es sind Fakten, welche ich hier aufführe und auf Pokeraction.ch gefunden habe und von Anwesenden erfahren habe. Die Idee einer Preisverleihung finde ich sogar gut. Die Beurteilung des DJs, die Art der Preisverleihung ist meine subjektive Meinung und ich akzeptiere sehr wohl andere.

    Natürlich ehren mich Kommentare, welche Worte wie „Motzen und fragwürdig“ beinhalten, weil sie zeigen, dass mein Text bei den Personen angekommen ist.

    @Rino:
    Ich tue immerhin ab und zu was (schreiben), und ich fühl mich frustlos prächtig.

    Cheers Martin

  11. Weshalb diekutiert ihr Befindlichkeiten und einzelne Wörte. Mich interessiert ganz einfach: Wo ist der Pot von über 12000 und wie komme ich an das Geld ran….

    PS: Es ist nie zu spät für ein Freeroll bei Otti dem Grandseniör.

  12. Da ich als Nominierte der besagten Awards selber vor Ort war, möchte ich nun doch auch noch meine Eindrücke und meine eigene Meinung darüber abgeben.

    Als erstens finde ich es super, dass es Pokeraction gibt da sie doch auch sehr viel für die Schweizer Pokerszene getan haben.

    Was jedoch diese Award-Verleihung betrifft, bin ich doch sehr sehr enttäuscht darüber!

    Ich wurde von einem Mitarbeiter im Vorfeld kurz kontaktiert und gefragt, ob ich den Award persönlich entgegennehmen würde oder ob sie ihn mir danach zusenden sollten…
    Da ich es schon ziemlich komisch fand, dass so eine Verleihung mitten unter der Woche stattfinden soll, habe ich bei diesem Mitarbeiter von Pokeraction sowie auch bei Rino nett nachgefragt, ob wenigstens eine Hotelübernachtung oder ein kleines Buyin oder so gesponsert seien. Vom Mitarbeiter kam die Antwort „weder noch“ und von Rino bekam ich gar keine Antwort auf mein Mail, obwohl er zuvor noch persönlich bei mir nachgefragt hatte, ob ich denn auch komme.
    Ich habe mich, nach einigem Ueberlegen, dann aber doch dazu entschlossen nach Bregenz zu reisen.
    Schliesslich war ich doch auch Stolz diesen Award zu erhalten und wollte auch gerne wieder mal ein paar Pokerfreunde sehen bzw. natürlich auch wieder einmal live pokern 😉
    Wie schon gesagt, musste ich also die ganze Reise inkl. Uebernachtungsmöglichkeiten selber organisieren und natürlich auch selber bezahlen.
    Das war natürlich alles kein Problem und ich habe mir auch extra 2 Tage frei genommen um mit dabei zu sein. Nach ein paar Stunden im Casino wurde ich von Rino dann auch kurz begrüsst, aber das wars auch schon. Ich musste mich selber erkundigen , wo und wann die Preisverleihung über die Bühne gehen sollte, da ich ja , ausser dem Tag, absolut keine Info erhalten hatte.
    Mit einem kurzen Hinweis und einer ungefähren Zeitangabe war er dann auch schon wieder abgerauscht. So nutzte ich also meine Zeit in dieser Poker-Oase um zu spielen und war auch ziemlich gut dran beim cashgamen 🙂
    Natürlich habe ich aber diese erfolgreiche Session kurzerhand abgebrochen, um genug früh bei der Verleihung zu sein und um eventuell noch ein paar Leuten zu treffen und Hallo zu sagen.
    Die Nominierten waren alles supernette Leute, von welchen ich zuvor nur Georg ein wenig kannte und natürlich Marc. Wir hatten es lustig, unterhielten uns gut und warteten auf unseren Moment.
    Wie gesagt waren wir fast alle extra für diese Verleihung angereist, um Pokeraction (und der schweizer Pokerszene) diese Ehre zu erweisen.
    Von den Veranstaltern hatte man dieses Gefühl jedoch überhaupt nicht! Wir wurden (zumindest meine Wenigkeit) eigentlich völlig ignoriert und ich hatte seit Rinos Begrüssung bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nie das Gefühl das es jemanden schätzt oder freut , dass ich extra gekommen bin.
    Von Cem wurde mir, ohne Begrüssung, die leere Schachtel in die Hand gedrückt mit den Worten „da kannst Du nacher DeinenPokal drin verstauen“
    Wie gesagt, war ich extra überpünktlich dort erschienen. Was sich als Fehler herausstellen sollte!
    Zuerst einmal musste ich mich selber um meine Getränke kümmern, oder wurde glücklicherweise von netten Herren auf einen Drink eingeladen, welche noch wissen was Anstand ist! Denn ich mag nun mal kein Bier und auf die gratis Soft-Getränke hatte ich auch keine Lust.

    Und die Musik war wirklich unerträglich!!! Es war extrem laut! Eine Mischung aus Mainstream Pop, jedoch geremixed mit völlig nervigen Elektrobeats. Die grellen Synthies und trashigen und kommerziellen Bässe taten schon nach kurzer Zeit in den Ohren weh! Und ich weiss wovon ich rede. Ich bin nebenberuflich Djane von elektronischer Musik und höre aber in meiner Freizeit jegliche andere Art von Musik „welche als Musik bezeichnet werden kann“ um es mit den Worten von Herrn SirRon auszudrücken…. 😉
    Sicher ist Musik Geschmackssache, aber diese Musikrichtung war weder für Jüngere noch für die ältere Generation angebracht und kann schon gar nicht als solche bezeichnet werden! Und nicht nur mir und Martin ist dies aufgefallen…Vielleicht wurde sie (nach mehreren alkoholischen Getränken) im Verlaufe des Abends ja auch besser, wer weiss…. Jedenfalls war ich da schon wieder weg, um meine Ohren nicht weiter malträtieren zu lassen 😉

    Jedenfalls wollte ich zum Abschluss noch erwähnen , dass diese Art von Preisverleihung absolut kontraproduktiv ist! Ich glaube niemand würde es schätzen unter diesen erwähnten Umständen, dabei zu sein. Und wenn schon kein Geld in die Hand genommen werden will , soll man doch bitte in Zukunft solche Veranstaltungen wieder nur in der Schweiz ausführen.
    Vielen Dank an Martin Bertschi , der wieder einmal mehr sehr objektiv und sachlich über diese Veranstaltung berichtet hat! Leider können nicht alle Berichte immer nur positiv und spannend geschrieben werden! Sondern es muss auch negatives aufgeführt und kritisch hinterfragt werden. Denn schliesslich sind Pokerjournalisten auch richtige Journalisten, oder?
    Interessant finde ich auch, dass nur auf die belanglosen Punkte eingegangen wird! Wen interessiert es schlussendlich welche Getränke gratis waren und welche nicht!? Herr Bertschi hat wohl wichtigere Dinge angesprochen, von welchen eine Antwort viel spannender wäre. Und wenn man dann schlussendlich noch die Relationen betrachtet sind diese wirklich extrem! Eine Uebernachtung in meinem Hotel war etwa gleich teuer wie der BigBlind von Rino beim Cashgamen…

  13. Mit Verlaub: WEN interessiert diese unnütze und absolut nichtssagende Preisverleihung? Lächerlich, dass sich Protagonisten hier derart aufführen…meint ihr, es sei etwas wert, von Pokeraction nominiert zu werden? Die machen doch Werbung in eigener Sache, spulen das lästige Programm runter und verdünnisieren sich…nichts Neues

  14. Liebe Sandra

    Hiermit möchte ich mich in aller Form bei Dir entschuldigen! Ich habe Dich nicht angemessen begrüsst, bin meinen „Host“ Pflichten nicht nachgekommen und gleich zur „Awards Verleihung Tagesordnung“ übergegangen.

    Tatsächlich haben wir es auch versäumt, alle Preisträger mit einem Welcome Drink zu begrüssen.

    Gerne hätten wir die diesjährigen Gewinner auch zum Essen eingeladen aber eine im Vorfeld ausgetragene Forumsdiskussion mit anmassenden Forderungen hat unser ursprüngliches Bestreben sichtlich betrübt.

    Deine Meinung über Herrn Bertschi kann ich nur bedingt teilen. Zwar habe ich mit Martin einen gewissen Frieden geschlossen aber seine unbändige, pyromanische Lust periodisch PA Polemik zu entfachen, ist hin und wieder berechtigt und gelegentlich sogar amüsant zu lesen aber oft auch insolent spekulativ, recherchenarm und peinlich reisserisch.

    In Anbetracht der Unstimmigkeiten betreffend der Swiss Poker Awards Verleihung, bin ich der Ansicht, dass es keine gute Idee ist, persönliche Ressentiments auf dem Rücken der Plattform Pokerfirma auszutragen.

    Hingegen stehen Rino und ich, Dir und allen anderen Betroffenen jederzeit und gerne für ein Live Gespräch zur Verfügung.

    Liebe Grüsse

    Cem

  15. ich würde lieber die 12k sehen, die ich mitfinanziert habe. ich melde mich dann garantiert auch mit rinos affiliatecodes bei allen pokerplattformen an, i schwöre

  16. Als ehemaliger Primarlehrer freue ich mich immer wieder über perfekte Grammatik und Syntax 😉
    Mich würde ebenfalls interessieren, wann und wo die 12k ausgespielt werden.
    Lieber Rino: weihe uns doch bitte in Deine Pläne ein.

    LG

    Kaspar

  17. Lieber Cem,

    Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entschuldigung an Sandra.

    Ich versuche gerade an Artikeln mit solchen Inhalten die Sorgfalt hoch zu halten. Dies beinhaltet auch Recherchen, welche dann in die Argumentation des Artikels einfliessen.

    Wie Du am ausgiebigen Kommentar von Sandra siehst, waren diese auch begründet und richtig. Von Spekulation kann nicht die Rede sein. Von Ketzerei schon gar nicht.

    Es wäre für mich viel einfacher nicht auf Pokeraction mit dem Finger zu zeigen, jedoch gehören auch solche Artikel zu meiner Arbeit.

    Auch verfolge ich keine Periodizität meiner Artikel betreffend Pokeraction. Jeder Grund dafür wäre kontraproduktiv.

    Ich freue mich weiterhin mit Dir an der Bar zu plaudern.

    Cheers

    Martin Bertschi

  18. Ist immer dasselbe wenn Pokeraction was organisiert.

    Vorne herum die „Grossen“ spielen, doch im Hintergrund einfach nur seeeehr schlecht organisiert.

    Musste leider auch schon mehrmals Erfahrung machen damit.

  19. @tja.. Was Armin Rino Cem und Co Otti Martin Georg Christina und Johannes als Floorleute geleistet haben an diesen 2 SPM die erste noch in der SPL und nacher in Oerlikon-Zürich in einer Woche von fast 5000 Spieler besucht da können alle Casinos in der Ch nur trainieren!!! Nur von wegen Organisation!! Otti CCZH

  20. Es ist schon klar, den Standard setzt das CCZH mit einem hervorragenden, trinkerprobtem und bodenständigen Floorman, welcher weis, was sich gehört. Dann kommt lange nichts, nochmals nichts und dann Martin Frank und die SPM Crew… Aber wer ist Rino Mathis?

  21. Interessante Argumente und Gegenargumente mit einem hohen Anteil an Unterhaltung! So gesehen kann der Bericht von Martin Bertschi gar nicht so schlecht sein….. oder finden es alle nötig über etwas „unnützes, unwahres und unrecherchiertes“ zu kommentieren?

    Als leidenschaftlicher (mittelmässig erfolgreicher oder eben erfolgloser) Pokerspieler, habe ich auch einige Turniere (so im Schnitt 2-3 Turniere die Woche) von Januar bis Mai 2010 gespielt und die „berüchtigten“ 12k mitfinanziert. Daher nimmt es mich auch brennend Wunder: wo sind sie geblieben und wo werden sie enden die rund 12,000.00 Franken??? Für einen erfahrenen Cashgamer ein peanuts; für einen bescheidenen Turnierspieler wie ich ein ganz schöner Pott! Vielen Dank den Zuständigen für eine prompte Information.

  22. Was Rino und Cem für uns alle geleistet haben, kann nicht genug verdankt werden! Nur schnöden, das kann jeder, aber BESSER machen, da hapert’s gewaltig.
    Wie Otti schon schrieb, waren die SPM-Events unvergleichlich. Jetzt geriet der Award-Anlass mal aus den Fugen, ärgerlich, kann aber mal passieren. Meines Erachtens ausgesprochen positiv, dass Cem sich für die von Sandra beschriebenen Unterlassungen entschuldigt. Dabei sollten wir es bewenden lassen und hoffen, dass sich dereinst ein SPM-ähnlicher Anlass wiederholen lässt.

  23. Guten Tag Allerseits

    Eigentlich ist für mich das Thema gegessen. Die Reise nach Bregenz hätte ich mir wie erwartet sparen können.
    Finde, wie Cem auch, dass hier nicht der passende Ort ist darüber zu diskutieren. Allerdings veranlasst mich Cem’s Kommentar noch einmal Stellung zu nehmen.

    Cem sagt:

    Gerne hätten wir die diesjährigen Gewinner auch zum Essen eingeladen aber eine im Vorfeld ausgetragene Forumsdiskussion mit anmassenden Forderungen hat unser ursprüngliches Bestreben sichtlich betrübt.

    Na ja, den schwarzen Peter so zuzuschieben ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Dafür konnten die anderen Award Gewinner nun wirklich nichts… Ausserdem hatte ich mich für die Form des „Ausbruchs“ entschuldigt. Dazu weisst Du wohl ganz genau dass ich weder Rino noch Dich persönlich angegriffen hatte…

    Ausserdem sind „anmassende Forderungen“ naja sagen wir mal etwas unpassend ausgedrückt.

    Fakt ist nunmal:

    noch heute kann jedermann folgendes nachlesen:(google pokeraction, dann zweiter Link, Swiss Ranking – Pokeraction.ch, dann auf der linken Seite bei „alles was man über das Swiss Poker Ranking wissen muss“ den Punkt „Richtlininien Swiss Ranking Events“ auswählen. Dann unter 5. dieser Text:

    5. Ranking 2010 und weitere Preise/Events

    Zusätzlich zu der Qualifikation für das Finalturnier gibt es für die Top klassierten im Ranking noch weitere Preise zu gewinnen.

    a) Gratis-Teilnahme an der SPM (Finalturnier)
    b) Der Sieger gewinnt den begehrten Swiss Poker Player Award
    c) Packages wie zum Beispiel für CAPT oder evtl. EPT Events.
    d) in Verhandlung für weitere Preise

    Um eine gewisse Chancengleichheit zu gewährleisten (Vielspieler versus Gelegenheitsspieler), zählen nur die besten 24 Turnierresultate.

    So, das wars dann auch von mir. Thema für mich erledigt.

    Grüsse
    Georg

  24. Ganz grosses Kino und endlich geht wieder was in der „Pokerscene Schweiz“ Hipp-Hipp-Hurra 🙂

    Und jetzt zerfleischt Euch weiter 😉

  25. Leute, ich muss doch gar keine Ausrede erfinden, was ich aber sicher nicht mache, ist dieses Thema hier diskutieren. Und vor allem bin ich mal in den Ferien mit meinen Jungs, da bin ich vielleicht nicht jeden Tag online 🙂

    Übrigens der obige letzte Beitrag von mir mit den 12’900 hab nicht ich geschrieben, es machen sich immer wieder Schwachköpfe einen Spass daraus, andere ID’s zu nehmen.
    Gruss Rino

    MARTIN BERTSCHI: Dieser besagte Kommentar wurde gelöscht. 3.3.2011/13.45

  26. haha, herr baertschi, immer so ca 10 – 80% der leute gegen sich, i like!! irgendwann legt dir einer ne bombe in deinen briefkasten 🙂

  27. gut bin ich vor 3 tagen aus der öffentlichkeit vorübergehend abgetreten, ich bin einfach zu alt für solchen scheiss
    danke rino, danke cem, danke pokeraction und allen pokeranbietern in der schweiz und auch den casinos austrias für all die schönen stunden
    ich werde die schönen erinnerungen beibehalten auch die mit martin bertschi
    DANKE

  28. Der Engeler ist einfach göttlich!

    Glaub mir Chris, wir alle wären froh, wenn du WIRKLICH abtreten würdest. Aber scheinbar hast du ja schon nach 3 Tagen Entzugserscheinungen bekommen und belästigst uns wieder mit deinen Verbalergüssen.

  29. 😈 und leute wie der aufklärer, vermutlich dem dr. sommer team von bravo entsprungen, sind genau die kerle, welche mich am leben halten

  30. der erlebnissbericht von sandra kommt äusserst authentisch und ehrlich rüber… und im einklang mit den wahrnehmungen von bertschi ist die rechtfertigung von tasalan ein vertiabler rohrkrepierer… in seinen berichten stets versucht rhetorisch zu glänzen wie auch oben in seiner replik an bertschi… jedoch im sozialen persönlichen kontakt scheinbar unfähig den mund aufzumachen und ein anständiges nettes verhalten an den tag zu legen… generell ist es mir unverständlich wieso man einfach nicht zur kenntnis nimmt, dass sich die zeiten rigoros geändert haben – die einhamenquellen auch für PA versiegt sind – so eine awards-verleihung eine farce ist und sich die leute verarscht vorkommen – wen wunderst. diejenigen welche sich gegenseitig auf die schulter klopfen wie gut sie die SMP in oerlikon organsiert haben – omg wie es jemanden interessiert was vor 2 jahren war… niemand hat ein grund auf dem hohen ross zu sitzen denn live-poker spielt in der schweiz keine rolle mehr also bitte aufhören mit dem nostalgischen gelaber.. da bin ich ganz bei ch. engler die zeiten waren für viele schön (für einige auch lukrativ……) nun sind sie vorbei und man lasse sie in frieden ruhen.

  31. Pokeraction wurde der finanzielle Boden entzogen, und die Betreiber glänzen seit langem nicht mehr mit Erfolgen im Pokherbusiness. Da bleibt bei diesen belanglosen Preisübergaben Begeisterung aus und man spult das Ding halt lustlos runter. So wäre es denn ein Minimum, sprich Minimum, dass hier eine Antwort auf die Forderung, wann die eingesackten 12K ausgespielt werden, gegeben würde. Soll ich sagen: eine Stilfrage? Ich denke ja. Bertschi hatte 100% recht.

  32. Hallo Martin,

    OP B asel wurde heute Abend von 50 Polizisten hopps genommen!
    Alles beschlagtnahmt, Personenkontrolle etc.

    Zu deiner Info

  33. Wann werden jetzt die 13k ausgespielt? Rino wollte doch zeitnah informieren!? Hat Rino das Gefühl, durch Schweigen und Aussitzen gerate die Sache in Vergessenheit? Baertschi bitte dran bleiben!

  34. Hallo Rino,

    und immer noch keine Antwort von Rino oder Cem… einfach unglaublich!!

    Wie wäres es mit einer Stellungsnahme, von mir aus auch auf PA.

    Danke und Gruss

    Daniel

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