Kolumnen

Dildos aus der Ostzone

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Der libidinös überambitionierte Schreiber schlägt wieder einmal zu.
Schlüpfriges in der Headline, damit Aufmerksamkeit gesichert ist. Ja, das kann der Gartenbach.

Marcel geht zu einem Apfelbaum. Es hängen zehn Äpfel daran. Schöne, runde, rote Äpfel. Er holt sich einen runter. Wie viele Äpfel hängen jetzt noch am Baum? Zehn.
Zwischendurch mal einen, wenn auch ach so schlechten, Witz einstreuen sichert auch weiterhin die Aufmerksamkeit der Leserschaft. Ja, das kann der Gartenbach.

Auf jeden Fall (das war der Plan dahinter) sind wir so bei der heute zu behandelnden Thematik. Erotik beim Kartenspiel. Eines der sicherlich aktuell wichtigsten gesellschaftlichen Themen auf dieser Erde.
Wichtiger als Bildung. Halte ich eh für überbewertet und ist mir persönlich egal; solange ich weiß, dass zwei Paare vier ergeben und somit mehr sind als ein Drilling. Wichtiger auch als Planetenrettung. Den Regenwald können wir eh abschreiben; es sei denn, wir saufen jeder 18 Kästen Bier am Tag. Jeden Tag.

Auch wenn dieses gesamte Thema „Erotik in allen Lebenslagen“ jetzt schon alleine altersbedingt nicht mehr meine Kernkompetenz darstellt; lasst uns trotzdem drüber reden. Es gab früher bestimmt Dildos in der DDR. Auch wenn sie sonst nüscht hatten. Irgendein Holzverarbeitungskombinat namens VEB Ernst Thälmann im Erzgebirge wird sich der Sache schon angenommen haben und irgendwas Drolliges mit so drolligen Namen wie dem „lustigen Klaus“ oder dem „großen Franz“ auf den Markt gebracht haben.

Diese heutige Kolumne hat wenig bis gar nichts mit Poker zu tun. Sie war ursprünglich für den „Playboy“ gedacht, aber die wollten ihn dann doch nicht haben. Trotzdem passt sie irgendwie.
So ist doch beispielsweise eine gefloppte Straße gleichermaßen erotisch und anmachend wie ein geiler Bauchnabel. Auch wenn mir der Grund eines Loches im Bauch nicht erschließt. Aber das ist mit den meisten Calls auf einen Bauchschuss genauso.

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