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DSWV: Staatsvertragsentwurf muss nachgebessert werden

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Die Bundesländer möchten das Glücksspiel im Netz regulieren. Der Deutsche Sportwettenverband sieht jedoch beim Staatsvertragsentwurf deutliche Verbesserungsmöglichkeiten.

Wie wir im Januar berichteten, soll ab dem 1. Juli 2021 der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag (GlüNeuRStV) Sportwetten im Netz, Casino Games sowie Online Poker in Deutschland regulieren.

Während der Regulierungsversuch durchaus ein Schritt in die richtige Richtung ist, so wurden einige Konzepte kritisiert. Darunter ein pauschales Einzahlungslimit von €1.000 oder eine Beschränkung auf nur eine Plattform zur gleichen Zeit.

Der Deutsche Sportwettenverband (DSWV) meldete sich nun erneut zu Wort und empfiehlt Nachbesserungen. Konkret geht es um eine Lockerung bei Live Wette sowie eine Übergangsregelung im Lizenzierungsverfahren.

Ein starres Regelwerk, das in den nächsten Jahren nicht verändert werden kann, hilft weder dem Spielerschutz noch wird es dazu führen, den auch zukünftig noch existierenden Schwarzmarkt zurückzudrängen. […]

Es wäre sinnvoll, die bestehenden Angebote nahtlos in das neue Regulierungssystem zu überführen. Geprüfte und zuverlässige Sportwettenanbieter sollten ihre Glücksspielprodukte nicht bis 2021 abschalten und den Schwarzmarktanbietern überlassen müssen“ so DSWV-Präsident Mathias Dahms (Quelle: dswv.de).

6 KOMMENTARE

  1. Hallo liebe Pokerfirma wie kann es sein das in deutschen Casinos Wiesbaden und Dortmund Privattische beim Poker erlaubt sind? Entscheiden darf nicht das Casino wer spielt sondern der Spieler der den Tisch betreibt. Ist das nicht verboten?

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  2. Ja das ist verboten. Ist klar im deutschen Spielgesetz beschrieben. Das Casino ist für die Durchführung der angebotenen Spiele verantwortlich und nicht Gäste die das Hoheitsrecht missbrauchen wer spielen darf und nicht!

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  3. Naja vielleicht gibt es da ein Missverständniss.
    Ein Spieler kann einen Tisch mit Dealer im Casino mieten und die Einnahmen wie Tax und Rake bekommt das Casino. Da ist nichts verboten drann.
    Auch bei den Highroller Tischen ist es oft so in Casinos Weltweit das es nur mit „Einladung“ an den Tisch geht und nicht das jeder Spinner mit Shortstack sich da für eine Hand ran setzt.
    Die Casinos denken dabei so , das es besser ist die Runden „privater“ zu halten aber eben im Casino und nicht die Gäste zu verlieren.

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  4. Hallo Ralf du meinst die hohe Texaspartie Montags in Dortmund und die sehr hohe Omaha Partie in Wiesbaden die mehrmals wöchentlich stattfindet. Sehr wahrscheinlich weiß die Spielbankleitung nichts darüber sonst wäre das in deutschen Casinos nicht möglich, das Gäste über Gäste entscheiden wer spielt und nicht. Die jeweiligen Pokerfloors machen gute Arbeit nur bewegen sie sich in einer Grauzone, wenn das Ministerium für Inneres in Düsseldorf und Wiesbaden die dafür zuständig sind fragen stellen. Dann wird die Chefetage das auf den Pokerfloor schieben.

  5. Ist doch ganz einfach, kommt einer an den Tisch, der nicht erwünscht ist, stehen alle anderen auf und es kommt kein Spiel zustande. In Dortmund ist es so, dass der Floor sagt, jeder kann an diesen Tisch, willst du dich jetzt aber an den Tisch setzen, passiert das von mir oben beschriebene. Und wenn 8-9 Spieler vom Tisch geschlossen aufstehen und sich nicht wieder setzen, bis der unerwünschte aufsteht, kommt halt da keine Partie mehr zu Stande.

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