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Flutter holt Glücksspielgegner als Berater in den Aufsichtsrat

Tom Watson wird Flutter Entertainment als Berater dienen. Das ehemalige Mitglied des britischen Parlaments ist ein bekannter Kritiker des liberalen Glücksspielmarkts.

Die Mutterfirma von Paddy Power, PokerStars, Betfair sowie anderen Anbietern gab vergangen Woche die Zusammenarbeit mit Watson per Pressemitteilung bekannt. Der frühere stellvertretende Parteivorsitzender der Labour Party soll sich alle Geschäftsbereich ansehen und von Shops, über Online- Plattformen bis hin zu Mitarbeiterschulungen verbessern. Ziel ist es, den Spielerschutz in den Vordergrund zu rücken.

Jemanden mit Toms Hintergrund für die Glücksspielreform für uns zu gewinnen, ist ein wichtiger Teil meines Engagements […]. Wir müssen härter als jemals zuvor arbeiten, um einen Weg zu finden, unseren Kunden wie bisher großartige Produkte und Marken zu bieten, während wir weiterhin die Notwendigkeit haben, die Schwachen klar zu schützen“ so Flutter CEO Peter Jackson.

Die Zusammenarbeit kommt sicherlich nicht von ungefähr. Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Märkte für Flutter. Aktuell gibt es jedoch Bemühungen das Glücksspiel stärker zu regulieren.

Die Briten zocken zu viel. Daher soll das Glücksspielgesetz aus dem Jahr 2005 reformiert werden. Im Parlament gibt es bereits konkrete Vorstellungen. Darunter Beschränkungen bei VIP-Programmen.

Für Premierminister Boris Johnson soll das Thema hohe Priorität haben. Das Department of Digital, Culture, Media and Sport (DCMS) wird demnächst eine Analyse des Glücksspielmarkts vorlegen. Es wird erwartet, dass danach an einem neuen Gesetz gearbeitet wird.


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