Endlich hat auch Frederik Jensen seinen Major Titel. Einmal schon saß er an einem EPT Final Table, bei den Aussie Millions 2010 musste er sich im Heads-up geschlagen geben. Beim Main Event der PokerStars European Poker Tour (EPT) in Madrid konnte er sich aber gegen den Pokerstars Qualifikanten Fraser MacIntyre durchsetzen und durfte über eine Siegesprämie von € 495.000 jubeln.
Der Spanier Ricardo Ianez Rodriguez war als klarer Chipleader an den Final Table gekommen, Nicolas Levi war der Shortstack. Aber es war nicht der Franzose, der den Tisch als Erster verlassen musste. Mit
konnte Levi gegen Frederik Jensen verdoppeln, da am Board die
kam. Jason Duval dagegen verlor sein All-in mit Pocket 7s gegen
von Andrei Soenescu, das Board
.
Ilan Boujenah erwischte keinen guten Tag und fiel noch hinter Nicolas Levi zurück, allerdings konnte auch er dann mit
gegen
von Andrei Stoenescu verdoppeln und stapelte wieder mehr als eine Million Chips vor sich. Nicolas Levi geriet wieder unter Zugzwang und so pushte er einige Male. Als er mit
wieder nach einem Raise von Bruno Lopes all-in stellte, callte dieser mit Pocket 7s. Das Board veränderte nichts und Nicolas Levi musste sich mit Rang 7 begnügen.
Als nächster musste Ilan Boujenah gehen. Zu dritt war man am Flop
. Es wurde zu Ilan Boujenah gecheckt, der 160k spielte und von Bruno Lopes und Fraser MacIntyre bezahlte wurde. Am Turn
ging Boujenah für über 900k all-in und während Fraser nach einigem Überlegen foldete, callte Bruno sofort mit 



half ihm nicht mehr weiter und der Israeli verabschiedete sich mit Rang 6.
Frederik Jensen verbluffte sich gegen Fraser MacIntyre, was ihm mehr als die Hälfte seines Stacks kostete und der Däne fand sich so als letzter im Chipcount wieder, während Fraser mit 4,8 Millionen klar in Führung lag.
Auf Platz 5 ging Ricardo Ibanez. Der anfängliche Chipleader und mittlerweile nur noch vorletzte im Chipcount, ging nach einem Raise von Andrei Stoenescu mit 





Zur Dinnerbreak war Frederik Jensen noch immer deutlich in Führung, während Bruno Lopes nun der Shortstack war. Er konnte noch einige Chips machen, squeezte gegen Andrei Stoenescu und Fraser MacIntyre im BB und baute so sein Stack auf fast vier Millionen Chips und die Führung aus. Doch die Chips blieben nicht lange bei ihm. Am Flop 

reraiste Lopes und callte dann mit den Kings auch das All-in von Frederik Jensen. Der zeigte 
, traf am Turn 

all-in, Andrei Stoenescu callte mit seinen Queens. Das Board 




Zu dritt am Tisch war Frederik Jensen klarer Chipleader und die drei schlossen einen Deal. Jensen hatte € 385.000 sicher, Stoenescu € 330.000 und Fraser MacIntyre € 290.000. Im Pot blieben € 110.000. Kurz darauf stand fest, dass Andrei Stoenescu nicht der Gewinner sein würde. Er verlor ein Drittel seines Stacks gegen Fraser MacIntre. Gleich darauf war Stoenescu wieder all-in. Am Flop 

callte Stoenescu mit 



und damit war man dann auch im Heads-up angelangt.
Jensen lag vor MacIntyre, besser gesagt er hatte 2,5 Mal so viele Chips vor sich. Diese Führung baute Frederik Jensen noch ein bisschen aus, ehe es zur letzten Hand kam. Mit 

. Das Board 




Die EPT macht nun nur eine kurze Pause, denn bereits am 26. März gastiert die Tour zum ersten Mal in Campione und schon jetzt darf man hier mit einem vollen Haus aus rechnen. Weitere Details findet Ihr unter www.europeanpokertour.com.
1. Frederik Jensen, Denmark €495.000
2. Fraser MacIntyre, UK PokerStars qualifier €290.000
3. Andrei Stoenescu, Romania €330.000
4. Bruno „Kool Shen“ Lopes, France €140.000
5. Ricardo Ibañez Rodriguez, Spain €115.000
6. Ilan Boujenah, Israel, €92.000
7. Nicolas Levi, France, €69.450
8. Jason Duval, Canada, PokerStars qualifier, €48.000