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Ausgerutscht – Casino muss €1,06 Millionen an Kunden zahlen

Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit“. So das Statement von Gary Goodmans Anwalt. Der Zahnarzt verletzte sich im Foxwoods Resort Casino so sehr, dass er seinen Beruf aufgeben musste.

Der Vorfall liegt fast fünf Jahre zurück. Im Juni 2016 flanierte Gary Goodman im Foxwoods Resort herum. In der Nähe eines Dunkin’ Donuts-Restaurants rutschte der Casinobesucher auf einer „Ansammlung von Flüssigkeiten“ aus.

Der Zahnarzt aus Springfield (US-Bundesstaat Massachusetts) brach sich das Bein, riss sich eine Sehne und verrenkten sich den Knöchel. Die Verletzungen wollten nicht komplett heilen, Gary Goodman musste seinen Beruf an den Nagel hängen.

Der US-Amerikaner suchte sich einen Anwalt und zog vor das Gericht der Mashantucket Pequot Tribal Nation. Überwachungskameras hatten den Vorfall aufgezeichnet. Das Videomaterial zeigte, dass die Lache rund 20 Minuten vor dem Unfall entstanden ist. Kein Mitarbeiter des Casinos zeigte Interesse zum Wischmopp zu greifen.

Nun kam es zu einer Einigung. Das Foxwoods Resort Casino zahlt $1.325.000 an ihren Besucher. Vor einem staatlichen Gericht hätte es deutlich mehr sein können. Gary Goodman gab rund $600.000 an Krankenhauskosten und entgangenen Gehältern an. Das Stammesgericht hat eine Obergrenze von 200 % für solche Fälle.


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