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PartyPoker holt im Cash Game Traffic auf

Seit August letzten Jahres lag PartyPoker im Cash Game Ranking von PokerScout hinter dem iPoker Network. Nun ist es wieder soweit und PartyPoker hat den Konkurrenten hinter sich gelassen. Die Sektgläser werden dennoch nicht ausgepackt, denn ganz zufrieden ist man mit der Entwicklung nicht.

PokerScout trackt fortlaufend die Spielerzahlen der einzelnen Pokerräume. Nach dem Black Friday gingen die Werte überall in den Keller und PartyPoker musste im August 2011 zusehen, wie das iPoker Network vorbeizog und Position 2 für sich beanspruchte.

Doch aufgrund einer Promotion auf PartyPoker und dem iPoker Split konnten die Engländer im September 2012 nun wieder Platz zwei im Cash Game Ranking übernehmen. Ein weiteres Zugpferd für PartyPoker ist die hausinterne ‚Fast Fold Variante‘ FastForward. Weiterhin unangefochten an der Spitze steht PokerStars.

Aus diesem Grund ist man in der Führungsetage von Bwin.Party Digital Entertainment auch noch nicht wirklich zufrieden. Jim Ryan hielt auf der Global Gaming Expo (G2E) die Grundsatzrede. Der Vorstandschef von Bwin.Party wurde im Frühjahr hierzu eingeladen und war sich sicher, dort über die führende Rolle seines Konzerns auf dem regulierten Markt sprechen zu können.

Damals stand Bwin.Party eine blühende Zukunft auf dem US-Markt bevor, denn eine landesweite Regulierung war greifbar nahe. Der Glücksspielkonzern hatte mit MGM Resorts International und Boyd Gaming Corp Verträge unterzeichnet und benötigte nur noch das Okay, in Form eines ‚Poker Gesetzes‘, aus Washington. Trotz vielversprechender Entwürfe scheiterten die Regulierungsversuche bisher. Was bleibt sind Lizenzanträge für Nevada und Kalifornien von Bwin.Party, die jedoch nur für die entsprechenden Bundesstaaten gelten.

Diese Situation war auch zentrales Thema von Jim Ryans Rede gegenüber dem G2E Publikum. Etwas wehmütig wirkte der Vorstandschef, als der 50-Jährige die Situation mit: „[Die] Regulation in den USA wird passieren, die Frage ist nur, wie es geschieht“ beschrieb.

Während PartyPoker also den ‚Frühstart‘ verpasst hat und weiter abwarten muss, kann die Konkurrenz nachlegen. Sowohl PokerStars als auch Full Tilt Poker dürfen aufgrund der Einigung mit dem Department of Justice auf den US-Markt zurückkehren.

Ganz so leicht wird es nicht, denn beide benötigen zunächst einmal einen Partner. Obwohl Insider spekulieren, dass viele US-Casinos die Online Räume nicht wirklich auf den Markt kommen lassen wollen, sollten beide Räume aufgrund ihres Bekanntheitsgrades wohl realen Chancen haben.


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