Howard Lederer hat bei der World Series of Poker 2016 zu den Karten gegriffen. Nach Chris Ferguson ist dies der zweite ehemalige Verantwortliche von Full Tilt Poker, der sein Comeback auf der ganz großem Bühne feiert.
Während das WSOP-Comeback von Chris Ferguson sehr überraschend war, so wurde der Auftritt von Howard Lederer eigentlich schon erwartet. Im Vorfeld der WSOP 2016 veröffentlichte der US-Amerikaner eine Entschuldigung.
Heute Nacht war es soweit und Howard Lederer meldete sich für die $10.000 2-7 Draw Lowball Championship. Für den 51-Jährigen ist dies nach der Festa Al Lago Classic im Bellagio in 2012 das zweite Major seiner ‚post Black Friday‘ Karriere.
Die Poker-Community reagierte erwartungsgemäß empört. Doch auch wenn viele Spieler wütend sind, will sich keiner mit einem (verbalen) Übergriff eine Sperre seitens WSOP-Organisatoren beziehungsweise Caesars Entertainment einhandeln.
Das Thema „Ferguson, Lederer und die WSOP“ ist ohnehin nicht neu. Schon vor zwei Jahren sollen die ehemaligen Chefs von FTP eine Rückkehr geplant haben, damals gab es sogar eine Forderung von Sperren seitens der Poker-Community.
Howard Lederer has entered the building. pic.twitter.com/zjxScf5WCe
— Donnie Peters (@Donnie_Peters) 12 June 2016