Irland ist APAT Team Europameister
Schon traditionell hält die APAT (Amateur Poker Association & Tour) im August ein großes Pokerfestival in Nottingham ab. In diesem Jahr wurde im Dusk Till Dawn Poker Club die European Championship of Amateur Poker (ECOAP) gespielt. Und auch schon traditionell eröffnet der Team-Event das mehrtägige Programm.
Schon traditionell hält die APAT (Amateur Poker Association & Tour) im August ein großes Pokerfestival in Nottingham ab. In diesem Jahr wurde im Dusk Till Dawn Poker Club die European Championship of Amateur Poker (ECOAP) gespielt. Und auch schon traditionell eröffnet der Team-Event das mehrtägige Programm.
In diesem Jahr war das Teilnehmerfeld mit nur neun Nationen recht überschaubar, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Neben den britischen Teams waren Portugal, Italien, Polen und Deutschland vertreten. Für das deutsche Team gingen Stefan Röder, Martin Andel, Santo Toscano sowie Alban Gerster ins Rennen. Gespielt wurden insgesamt fünf Runden: zweimal NLHE Sit&Go, einmal PLO Sit&Go, eine HeadsUp-Runde sowie ein abschließendes MTT. Jeder Spieler bekamfür sein Abschneiden in den einzelnen Disziplinen Punkte und aus der Summe errechnete sich dann die Team-Wertung.

Bei den Deutschen lief es leider genau entgegengesetzt. Zwei eher schwache Sit&Go-Runden mit 8 und 13 Punkten und zum Abschluss dann ebenfalls 12 Punkte in den HeadsUp Partien. Damit lag man vor dem Titelverteidiger Polen auf Rang 8 zum Ende von Tag 1. Noch immer gab es an Tag 2 ausreichend Punkte zu erspielen, doch weder in der letzten Sit&Go-Runde noch im MTT hatten die vier Deutschen das nötige Glück auf ihrer Seite. Am Ende stand ein sicherlich etwas enttäuschender letzter Platz.

Auf Platz zwei lagen die Gastgeber aus England um den Omaha-Spezialisten Steve Redfern. Rang 3 sicherten sich die Italiener, die vor allem durch das gute Abschneiden im MTT noch aufs Treppchen rückten.
Jeden Tag gab es zudem noch ein Side-Event. So wurde am Freitag das Stud-Championship Turnier ausgetragen. Hier konnte sich in einem Feld von 37 Startern und einem Buy In von 51 britischen Pfund den Titel sichern. Am Samstag fand dann die ECOAP Six-Max Championship statt. Auch hier betrug das Buy-In £ 51, jedoch war das Starterfeld mit 164 Entries deutlich größer. Suzanne Hayward konnte sich hier am Ende durchsetzen.
An den letzten beiden Tagen stehen noch das Main-Event mit einem Buy-In von £ 102 und ein PLO-Side-Event auf dem Programm. Über beide Events wird mein Kollege Harald Gärttner berichten, der ebenfalls mit vor Ort ist.