Julian Herold verteidigt den Titel beim € 600 Knockout Bounty der CAPT Velden

Mit dem € 600 Knockout Bounty wurde gestern Montag, den 11. Juli 2011, die CAPT Velden fortgesetzt. 146 Spieler fanden sich ein, am Ende war es 770 Pro Julian Herold, der den Siegerpokal in Empfang nehmen durfte. Wie schon im letzten Jahr, setzte er sich beim Knockout Bounty durch und holte sich € 18.730 ab.

Untern den Startern waren viele der üblichen Verdächtigen. Die Donkr Truppe mit Julian, Matze Kurtz, Marco Liesy und Milan Joksic, Erich Kollmann, die win2day Aces Johan Brolenius, Harry Casagrande und Josip Simunic, Alex Rettenbacher, Günter Fortkord, Karl-Heinz Klose, Max Heinzer, Hanh Tran, Stefano Bertoldi, Tommy Dender, Michael Csango, Jan Corneliussen, Rainer Rapp, Sigi Rath und viele mehr.

€ 500 vom Buy-in gingen in den Preispool und € 100 gab es für jeden Spieler, den man aus dem Turnier beförderte. Die Kopfgeldprämie war wie immer eine gute Motivation und so war das Tempo von Beginn an hoch. Zur Dinnerbreak war das Feld schon mehr als halbiert. Während es bei Matthias Kurtz dann steil bergauf ging, wies der Weg für Julian Herold in die andere Richtung und einige Levels lang saß er als Shortstack am Tisch. Erst als er mit gegen :Kh gegen Andreas Heim verdoppeln konnte, war die Talfahrt gestoppt und es ging wieder zügig bergauf.

Jürgen Einicher ereilte auch bei diesem Turnier sein „Velden Fluch“. Letztes Jahr war er mehrmals auf der Bubble ausgeschieden und auch am Samstag beim Eröffnungsturnier hatte er die Geldränge schon zum Greifen nahe. Gestern schaffte er es mit einem ansehnlichen Stack an die letzen beiden Tische. Dann aber verdoppelte Manuel Vögtlin auf seine Kosten und gleich darauf ging er mit Platz 19 – einmal mehr ohne Geld.

Auf der Bubble erwischte es dann Max Hainzer, die anderen hatten € 760 sicher. Dass der Final Table schnell gefunden war, dafür sorgte Julian Herold. Er schickte mit seinen 5s Manuel Vögtlin mit Assen und Bela Riech mit nach Hause, da er das Set traf und ging nun als Chipleader an den Finaltisch.

Zum ersten Mal überhaupt hatten es Matthias Kurtz und Julian Herold beim selben Turnier ins Geld geschafft. Bei der großen Anzahl an Turnieren, die die beiden miteinander spielen, tatsächlich eine Überraschung. Dafür waren sie nun beide am Final Table, den Matze aber schnell verlassen musste. Er verlor seine Kings gegen und verabschiedete sich kurz darauf mit Platz 9.

Julian Herold legt den Grundstein zum Sieg, als er mit gegen den die Jacks von Dr. Minzlaff verdoppeln konnte. Fritz Hensler hatte es nach seinem zweiten Platz am Samstag wieder an den Final Table geschafft, musste sich aber mit Platz 7 begnügen. Platz 5 ging an den Italiener Stefano Bertoldi, der sich mehr als einmal als Shortstack wieder aufbaute, ehe er mit 5s an Jacks scheiterte.

Als Julian Herold den letzten Schweizer Thomas Walter eliminiert hatte, stapelte er schon weit mehr als die Hälfte aller Chips vor sich. Er schickte auch Manfred Höllwarth vom Tisch und ließ im Heads-up gegen Helmut H. auch keine Zweifel an seinen Siegesabsichten aufkommen. Schnell waren die Chips von Helmut H. in der Mitte, mit gegen noch im Vorteil. Aber das Board brachte und Julian Herold konnte beim € 600 Knockout Bounty wieder den Siegespokal in Empfang nehmen.

Heute geht es um 15 Uhr mit der Wörthersee Trophy, einem der letzten Seven Card Stud Events in Europa weiter. € 1000 beträgt das Buy-in und Spieler wie Harry Casagrande, Stefan Rapp und Eddy Scharf freuen sich schon. Aber auch Dominik Nitsche wird sein erstes Stud Turnier spielen. Für die Nicht-Stud Spieler gibt es um 19 Uhr das €200 Super Satellite.

1. Julian Herold D 18.730 €
2. Helmut H A 13.310 €
3. Manfred Höllwarth A 9.330 €
4. Thomas Walter CH 6.860 €
5. Stefano Bertoldi I 5.080 €
6. Philipp Essl A 3.640 €
7. Fritz Hensler A 2.470 €
8. Reinhard Minzlaff D 1.780 €
9. Matthias Kurtz D 1.370 €
10. Pierre Horaud FR 1.100 €
11. Manuel Voegtlin CH 890 €
12. Bela Riech D 890 €
13. Andreas Heim A 890 €
14. Wie Lu A 760 €
15. Gottfried Schober-Kratzl A 760 €
16. MK D 760 €

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