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Las Vegas: $300.000 Strafe für Boyd Gaming Corp

Eine Kundin wurde im Fremont Hotel & Casino vom Sicherheitspersonal zu Unrecht festgehalten und verhört. Die Regulierungsbehörde verhängte nun eine saftige Strafe.

Die Boyd Gaming Corp muss an das Nevada Gaming Control Board (NGCB) eine Strafe in Höhe von $300.000 zahlen. Das Casiniunternehmen ist sogar noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Der NGCB-Vorsitzende John Moran Jr. wollte eigentlich ein höheres Bußgeld sehen.

Grund für die Strafe war ein Vorfall, der sich im November 2019 ereignete. Zwischen zwei Kundinnen kam es zu einem Streit. Eine Dame war der andren vor, ihren Geldspielautomaten mit einem Spielkredit von $20 übernommen zuhaben.

Nach einer Beschwerde beim Personal wurde nicht lange gefackelt und zwei Sicherheitsbeamte nahmen die beschuldigte Kundin fest. Dabei gingen die Beiden nicht zimperlich vor, griffen die Dame im Nacken und legten sie in Handschellen. Die Kundin wurde fast 90 Minuten verhört, obendrein musste sie $200 zahlen, bevor sie das Casino verlassen durfte.

Als der Zwischenfall intern kommuniziert worden war, wurde das eigene Fehlverhalten erkannt und Boyd Gaming legte den Fall dem NGCB vor. Dieses leitete eine Untersuchung ein, vergangene Woche gab es eine Anhörung.

Unter den Umständen war es nicht erforderlich, die Kundin festzunehmen oder […] ein Geständnis aus ihr herauszuzwingen […] Die Angelegenheit hätte gelöst werden können, ohne mit ihr zu sprechen, geschweige denn sie 90 Minuten lang festzuhalten“ so das Fazit.

Boyd Gaming Corp gibt an, dass die Mitarbeiterschulung verbessert wird. Neben den $300.000 an das NGCB hat das Unternehmen auch noch eine Entschädigung an die Kundin gezahlt. Die Summe wurde jedoch nicht publiziert.


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