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Drogen und Prostitution – Million Strafe für Palms

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Sin City trägt seinen Namen zu Recht, denn an vielen Ecken locken verbotene Sünden. Trotz allem bleiben käufliche Liebesdienste und Drogenhandel verboten und die Ordnungshüter wachen streng. Das Palms Casino Resort muss nun wegen mehrerer Verstöße tief in die Tasche greifen.

Las Vegas ist für Pokerspieler weltweit der Inbegriff einer Glücksspielmetropole. Neben Casinos, die rund um die Uhr geöffnet haben, gibt es auch andere Etablissements, in denen man sich vergnügen kann.

Wer jedoch mehr als den obligatorischen Lapdance will, sollte sich im Klaren sein, dass Prostitution in Las Vegas verboten ist. Doch wo Nachfrage herrscht, gibt es ein Angebot und auch Drogen sind in Sin City leicht zu bekommen.

Die Behörden sehen die Hotels, Clubs und Casinos in Verantwortung, so auch das Nevada Gaming Control Board. Das Palms Casino Resort in der Nähe des weltberühmten Las Vegas Strip geriet nun ins Visier eben dieser Kontrollbehörde.

Ein Undercover Ermittler hat im März vergangenen Jahres im Moon Nightclub den Manager angesprochen und nach Frauen für eine Party gefragt, da er gerne „flachgelegt werden möchte“. Der Clubmanager war mehr als nur hilfreich und keine zwei Stunden später wurden zwei Damen an den Tisch des Ermittlers gebracht.

Ohne viel Probleme konnte sich der Beamte auch Kokain, Ecstasy sowie Percocet (ein Medikament mit Oxycodon und Paracetamol) beschaffen. Weitere Undercover Einsätze im Nachtclub Moon oder der Ghostbar zeigte, dass auch andere Club Manager durch Drogenverkauf ein Zubrot verdienen.

Das Nevada Gaming Control Board reichte am 11. Januar eine 17-seitige Klage ein. Bei FP Holdings L.P., der Mutterfirma des Palms Casino, reagiert man mit dem Angebot, eine Million als Strafe sowie die Kosten der Ermittlung in Höhe von $78.000, zu zahlen. Ob dieses Angebot angenommen wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: Las Vegas Review-Journal

2 KOMMENTARE

  1. Die Kosten der Ermittlungen von 78K zu tragen finde ich jetzt aber unmoralisch.
    1. Ist die Strafe doch schon 1.000.000 $
    2. Hat das Casino die Ermittler ja nicht beauftragt sich selber zu erwischen.
    3. Beinnhalten ja die 78K Drinks, Drogen und Nutten die die Ermittler bestellt haben und somit auch selber zahlen sollten.
    4. Ist das Vorgehen der Ermittler in manchen Ländern schon Anstiftung zu einer Straftat und daher Gesetzeswidrig.

  2. Pfeif auf die Nutten, das Koks und die Bullen – das Palms beherbergt als einziges Hotel weltweit eine Suite mit Indoor-Basketballplatz !

    Herrlich um mit der ganzen Mannschaft ein Match zu feiern !!!

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