Kolumnen

Möpse, Möpse, Möpse

Ja, man merkt die sinnliche und besinnliche Vorweihnachtszeit. Der alte Mann wird melancholisch und tiefgründig. Tiefer die Glocken nie hängen.
Ja, so ist die Weihnachtszeit. Hoffentlich hält der Ständer.

Ich weiß auch nicht, wie ich auf Hunde komme. Und warum ich das der geneigten Leserschaft aufzwinge. Der Hund ist der Menschen bester Freund. Die Beziehung zu Hunden basiert auf gegenseitigem Verständnis und Akzeptanz. Einander verstehen und akzeptieren. So ganz anders als die Beziehung zu dem Donk auf Seat 6.
Wir leben seit Jahrhunderten mit Hunden zusammen und sind uns teilweise sehr nah und sehr ähnlich. Nur würden Hunden freiwillig niemals eine Kapuze über eine Kappe ziehen. Wie der Donk auf Seat 6.

Ja, ja, der Hund. Speziell denke ich an Möpse. Sicherlich teilweise überzüchtet, dennoch ein liebenswertes Geschöpf mit historischem Werdegang. Die Möpse stammen aus Asien, wo sie vor 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Tieren gezüchtet wurden. Reduktion auf das Wesentliche. Er galt als wertvollstes Tier. Kein Witz; steht so bei Wikipedia; nur der Kaiser durfte damals Möpse anfassen und besitzen. Wirklich, kein Witz. Apropos, wen das Thema interessiert – im Internet finden sich viele Bilder von Möpsen.

Der Donk auf Seat 6 hat glaube ich keinen Hund. Er ist nicht so der Typ dafür. Er ist eher so der Typ Fertigsuppe aus der Tüte und zweimal duschen in der Woche. Trotzdem wünsche ich ihm ein frohes Weihnachtsfest. Uns allen übrigens.

In diesem Sinne…


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