Nick Rigby hat erneut bewiesen, dass mit ihm bei großen Pokerturnieren immer zu rechnen ist. Beim $800 Main Event der RunGood Grand Prix Serie im Caesars Southern Indiana setzte sich der US-Amerikaner gegen ein Teilnehmerfeld von 358 Spielern durch und gewann neben dem Titel auch $52.323 an Preisgeld. Es ist der drittgrößte Live-Cash seiner Karriere und bestätigt seine konstante Entwicklung in der Pokerszene.
Rigby ging als Chipleader an den Finaltisch und setzte von Beginn an auf Offensive. „Aggression war von Anfang an mein Plan“, erklärte er nach dem Sieg. Diese Strategie zahlte sich aus: Rigby konnte zahlreiche Pots ohne Showdown für sich entscheiden und behielt auch in kritischen Phasen seine Linie bei.
Ein Schlüsselmoment war der All-In-Showdown, bei dem Rigbys Asse gegen Zehner hielten – ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum Titel. Doch auch seine Gegner zeigten sich kämpferisch. Besonders Justin Donato beeindruckte mit einem bemerkenswerten Hero Call mit King-High, der Rigby temporär ins Wanken brachte. Die Chips wechselten mehrfach den Besitzer, ehe Rigby sich erneut durchsetzen konnte.
Zum Ende hin spielte Rigby deutlich kontrollierter. „Gegen Ende war ich tighter. Einer verdoppelt, und alles kippt“, beschrieb er die Dynamik am Tisch. Der entscheidende Wendepunkt kam, als seine Zehner einen Coinflip gegen Donatos Ass-König überstanden – kurz darauf gewann Rigby auch das Heads-up gegen Craig Welko.
Craig Welko sicherte sich mit Platz zwei $34.909. Er krönte damit eine erfolgreiche Turnierwoche, nachdem er zuvor bereits ein anderes Event der Serie gewonnen hatte. Justin Donato belegte Rang drei und erhielt $25.687.
Rigbys Leistung war keinesfalls ein Zufall. Er kombiniert hohes Spielverständnis mit einem aggressiven Stil, den nur wenige so konsequent und erfolgreich umsetzen. Bekannt wurde er unter anderem durch tiefe Runs bei der WSOP und legendäre Hände wie den „Dirty Diaper“-Bluff, bei dem er mit einer der schlechtesten Starthände im Texas Hold’em einen riesigen Pot holte.
Als nächstes reist Rigby zur WPT Bay 101, wo er als „Shooting Star“ antritt – eine Auszeichnung, die seine wachsende Bedeutung in der Pokerszene unterstreicht. Rigby bleibt ein Spieler, der weiß, wie man Risiken eingeht und Chancen maximiert. Seine Karriere verspricht noch viele weitere aufregende Kapitel.
Finaltisch-Ergebnisse – $800 RGPS Caesars Southern Indiana Main Event
- 1. Nick Rigby – $52.323
- 2. Craig Welko – $34.909
- 3. Justin Donato – $25.687
- 4. Carl Masters – $19.121
- 5. Ricky Fryer – $14.410
- 6. Charles Rexroat – $10.976
- 7. Mike Talerico – $8.470
- 8. George Durham – $6.616
- 9. Ryan Stephens – $5.238
