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Niki Jedlicka gewinnt seinen größten Online-Pot

Schlappe $563.000 in einer einzigen Hand und das ganz ohne All-in. Niki Jedlicka gewann gestern seinen bislang größten Online-Pot. Schauplatz war ein 300/600 Pot Limit Omaha Heads-up Tisch, sein Gegner niemand geringerer als Patrik Antonius. Nach seinem Millionentag durfte sich Niki gestern über ein weiteres Plus von über $500.000 freuen.

Er ist wieder zurück und nicht nur seine Fans in Österreich und Deutschland freut es. Niki Jedlicka an den virtuellen Tischen von Full Tilt zuzusehen, macht nun mal Spaß und vor allem auch Stolz – auch wenn man selbst von den großen Gewinnen nicht profitiert. Der Unterschied zu durrrr, Ziigmund und Patrik Antonius ist leicht erklärt – die drei trifft man nicht einfach so an einem ganz normalen Samstag Abend im Wiener Concord Card Casino oder Montesino.

Deshalb freut es eben umso mehr, wenn man Niki Jedlicka an den High Stakes Tischen gegen die internationalen Pros zusehen kann. In seinem bislang größten Pot trat er gestern mit gegen von Patrik Antonius an. Preflop schon mal 37.800 in den Pot gelegt, brachte der Flop . Niki spielte 28750, die Patrik nur bezahlte. Den Turn checkten beide. Am River check-raiste Antonius auf 234k, Niki callte, zeigte das Flush und nahm sich den 563.300 schweren Pot.

In Summe schloss Niki seinen gestrigen Tag mit einem Plus von $536.450. Verlierer des Tages war Patrik Antonius mit fast 700k. Allerdings liegt  Antonius im Jahr 2009 noch immer mit über 4 Millionen an der Spitze der Gewinnerliste. Niki bringt es mittlerweile auf rund eine Million Plus. Und so wie es aussieht, dürfen wir uns in den kommenden Tagen noch auf jede Menge weitere Action freuen.


7 Comments
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stephan
12 Jahre zuvor

mal vorweg: ich gratuliere dem niki, dass er sich wieder so erfolgreich zurückmelden kann. ich mag auch beide jedlicka brüder, weil sie nette kerle sind.
aber eine frage, ist die hand nicht einfach schlecht gespielt? bin kein omaha-experte, spiele eher nur holdem, aber trotzdem?! vielleicht ist ein omaha-experte unter euch, der mich aufklären kann. mit T-4-Q-6 preflop in einen ca. 30k-pot hineinzugehen?

jan
12 Jahre zuvor

gibt schon bessere plo hände 😉

stutenandy
12 Jahre zuvor

genauso siehst aus;) aber die zocken eh fast jede hand die online highroller jungs zumindest bei full tilt….nach dem motto mal guckn was passiert….

Carsten
12 Jahre zuvor

Ist für mich echt schwer zu verstehen, wie man eine Hand spielt in der nur runner-runner mir überhaupt einen positiven Ausgang bringen kann. Mit sicherheit wäre es bei mir auch so, das ich vom höherem Flush geschlagen wär.

beo
12 Jahre zuvor

genau diese spielweise ist der grund warum er bald wieder pleite sein wird.

stephan
12 Jahre zuvor

er verliert eventuell seine bankroll, aber pleite wird er bestimmt nicht sein.
wenn ich in zwei tagen 1,5 Mio. machen würde (passiert nicht, aber man darf wohl noch träumen), dann würde ich sicher nicht mehr in diesen limits weiterspielen…glaube ich zumindest 🙂

Stefan
11 Jahre zuvor

Man muss bei 300/600 HU preflop evtl. nicht sooo einen Alarm machen mit dem Blatt, aber auf dem Level gehts wohl mehr als nur um Karten :-). Danach ist das ziemlich optimal gespielt IMO (von Niki). Ich hab das zwar nicht live verfolgt, aber er repräsentiert hier gut entweder Set/Nut-Wrap auf dem Flop (was zur preflop-action passt). Evtl. setzt Antonios ihn auch auf KK, QQ, weil er nur callt – aber eigentlich muss er hier repotten. Den check auf dem turn mit der Nutstraight und dem 3rd NFD finde ich sehr elegant, weil er sehr schön ein set ohne redraw auf dem flop verkauft, das jetzt ja durchaus hinten liegen könnte. Warum Antonius hier nicht floatet…zumal er davon ausgehen könnte, dass Nicki einen zusätzlichen flushdraw auf dem turn sehr wahrscheinlich anspielt – hätte ihm ne Menge Geld gespaart. Auf dem River läuft er ihm dann voll rein – oder so. Aber was weiß ich schon, ich spiel auch keine 500K-Pötte 😉