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Trennt sich Amaya von seinen B2B Aktiva?

Bereits im Oktober wollte Amaya Inc die Tochterfirma Cadillac Jack Inc veräußern. Nun lässt der kanadische Online Gaming Gigant sein komplettes Portfolio der Business-to-Business (B2B) Aktiva überprüfen und bewerten.

Wie es scheint, möchte man bei Amaya einen neuen Weg einschlagen und komplett auf das Business-to-Customer (B2C) Modell umsteigen. Seit Oktober werden Verhandlungen um Cadillac Jask geführt und man hörte sich „nicht bindende Angebote“ von verschiedenen Parteien an.

Zum Jahreswechsel trennte man sich zudem von Ongame Network Limited. Die B2B Poker-Plattform wurde an die NYX Gaming Group Ltd verkauft. Nun gab Amaya per Presseschreiben bekannt, dass man das komplette Portfolio an B2B Aktiva neu bewerten lässt. Allerdings gibt es für den Ausverkauf „kein Zeitlimit“.

Gleichzeit gab man bekannt, dass man mittels Normal Course Issuer Bid (NCIB) rund 5,4 Millionen Aktien zurückkaufen möchte. Dies entspricht rund 5% der im Umlauf befindlichen Aktien. Um den Kurs, den man für „unterbewertet“ hält, zu stabilisieren, will man die Aktien aus dem Umlauf bringen.

Mitte Juni 2014 sorgte Amaya für reichlich Meldungen innerhalb der Poker-Community, denn das zuvor kaum bekannte Unternehmen erwarb für $4,9 Milliarden die Oldford Group Limited und damit PokerStars und Full Tilt Poker. Wie wir Anfang Dezember berichteten, hat das Forbes Magazine David Baazov (CEO von Amaya), zum König des Online Gamings ernannt.


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