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Online Poker: Playtech zeigt Interesse an Amaya

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Playtech will reichlich Kapital investieren. Neben einem £250 Millionen Angebot für Softwareentwickler OpenBet zeigt Playtech auch Interesse an Amaya, der Mutterfirma von Online Poker-Gigant PokerStars.

Seit Anfang Februar wird über die Zukunft von Amaya spekuliert. Ausgangslage ist ein offizielles Angebot von David Baazov, der alle Anteile der kanadischen Firma für C$21 pro Aktie erwerben möchte. Der Deal würde ein Volumen von rund C$2,8 Milliarden haben. Der CEO von Amaya will das Unternehmen damit zu einem privaten Betrieb machen, was mehr Handlungsfreiraum bietet. Insbesondere das Flaggschiff PokerStars würde von diesem Schritt profitieren.

Nun ist ein neuer Name im Gespräch. Wie die Sunday Times berichtet, hat Playtech seine Fühler ausgestreckt. Der auf der Isle of Man ansässige Softwaregigant ist derzeit auf Einkaufstour. Neben einem Angebot für OpenBet soll hier auch Amaya im Gespräch sein.

Wirklich erstaunlich ist die Meldung nicht. Playtech saß bereits bei den Übernahmegesprächen von bwin.party digital entertainment am Verhandlungstisch. Zudem hat man mit dem iPoker Network und PokerStrategy zwei bekannte Online Poker-Marken im hauseigenen Portfolio.

Playtech ist im Übrigen nicht die erste Firma, die Interesse zeigt. Gerüchten zufolge soll auch William Hill bereit sein, zu investieren. Der Buchmacher gab vergangenes Jahr Gebote für 888 Holdings sowie bwin.party ab und verfügt über das nötige Kapital.

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