Die Europäische Union hat ein Steuergesetz geändert. Ab dem 1. Januar 2015 müssen Firmen dort ihre Umsatzsteuer zahlen, wo das Geld der Kunden herkommt. Für einige Online Poker-Anbieter könnten dies hohe Abgaben bedeuten.

So müssen Anbieter, mit Sitz in der EU, Steuergelder an EU-Mitgliedsstaaten zahlen, wenn sie Gewinne durch deren Bürger machen. Wenn also beispielsweise ein Österreicher Rake an Paddy Power Poker zahlt, müssen die Iren Steuern in Österreich zahlen.
Spannend bleibt die Frage, wie beziehungsweise sich das neue Steuergesetz auf PokerStars auswirkt. Der Online Poker-Anbieter hat seinen Sitz auf der Isle of Man, besitzt jedoch eine Lizenz auf Malta, welches ein EU-Mitgliedsland ist.
Quelle: European Commission