Poker Gossip: Wird das Main Event ein Verlust für die WSOP?

Glaube mir, wir verdienen kein Geld am WSOP Main Event 2020“. Ty Stewart spricht über das Main Event, weitere Bracelet-Turniere und die Poker Hall of Fame.

Foto: Joe Giron

Mit der Ankündigung des 2020 World Series of Poker Main Events hat Caesars Entertainment ein echtes Highlight annonciert. Zwar ist das Turnier nicht mit dem üblichen Wahnsinn zu vergleichen, doch immerhin gibt es zwei Final Tables, die live gespielt werden. Obendrein wird das Heads-Up in Las Vegas mit $1.000.000 „on top“ versüßt.

In einem Interview mit Chad Holloway für PokerNews sprach Ty Stewart über das Turnier. Der Geschäftsführer der World Series of Poker weist Vorwürfe, dass das Main Evrnt nur angesetzt wurde, um schnell Geld zu machen, energisch zurück:

Wir haben Produktions- und Bereitstellungskosten. Wir sind in zwei Staaten tätig, in denen wir bereits Marktführer sind. Wir haben um die Ressourcen gekämpft, um dies zu erreichen, damit am Ende des Jahres ein wenig Wirbel um Poker gibt […] Wir wurden anfangs für WSOP Online kritisiert, aber es hat dazu beigetragen, den vielleicht größten Sommer für Online-Pokers aller Zeiten anzukurbeln.

Auch die Diskussion, wer der wahre Main Event Champion dieses Jahr sein wird, weist Stewart zurück: „Für mich ist das Main Event ein $10K Freezout, ganz einfach. Dies hat sich in 51 Jahren nicht geändert.

Spieler, die sich Hoffnungen auf weitere Bracelet-Events gemachte haben, werden enttäuscht. Zwar gibt Ty Stewart an, dass es durchaus weitere Turniere im Rahmen des Main Events geben kann, doch es bleibt bei einem einzigen Bracelet. Spannend ist sicherlich, dass bei der WSOP derzeit diskutiert wird, ob begleitende Events im Bally’s gespielt werden.

Die Poker Hall of Fame kam ebenfalls zur Sprache. Wie Ty Stewart angibt, wird auch in diesem Jahr wieder gewählt. So soll es zumindest ein neues Mitglied für die Ehrenhalle geben. Details sollen demnächst publiziert werden.


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