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PPC Poker Tour – Insolvenz bei einem Mitgründer

Die finanziellen Schwierigkeiten bei der Players Poker Championship (PPC) werden immer deutlicher. Bryan Oulton hat Insolvenzschutz beantragt. Der PPC-Anteilseigner hat derzeit Schulden von fast $900.000.

Ende 2016 wurden die Probleme bei der PPC Poker Tour bekannt. Den Stein ins Rollen brachte das $2.400 Main Event der PPC Aruba World Championship. Dort wurden nicht alle Finalisten vor Ort ausbezahlt. Nachdem das Thema publik wurde, meldeten sich immer mehr Personen, die noch Geld bekommen.

Offenbar haben die Betreiber sowohl Angestellte als auch Spieler immer wieder hingehalten. So wurden Gehälter oder Reisekosten zu spät gezählt. Unter dem Strich fehlte jedoch Geld an allen Ecken. Die Organisatoren tauchten unter.

Anfang des Jahres reichten vier der Aruba-Finalisten Klage gegen die PPC, das Maryland Live! Casino sowie Bryan Oulton und Thomas „Sandy“ Swartzbaugh ein. Die Kläger forderten Schadensersatz von bis zu dem Dreifachen des Preisgeldes sowie eine Entschädigung von jeweils $75.000.

Dass es nicht all zu viel zu holen gibt, zeigen die jüngsten Gerichtsunterlagen. Wie Haley Hintze für FlushDraw.net berichtet, hat Bryan Oulton Privatkonkurs angemeldet und einen Antrag zum Insolvenzschutz gestellt.

Wie der PPC-Mitgründer angibt, belaufen sich seine Schulden auf $891.701,41. Es gibt rund 200 Gläubiger, wobei die Organisation Small Business Owners of America (SBOOA) mit rund $260.000 das meiste Geld sehen will. Oulton gibt an, Anlagen im Gesamtwert von $414.678,03 und keine Einkünfte zu haben. Ob es bei der PPC oder Thomas Swartzbaugh mehr zu holen gibt, wird sich zeigen müssen.


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