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Massenhafte Spätanmeldungen zwingen WSOP zum Sitzplatz-Redraw

  • Seltenes Szenario: 72 Max-Late-Entries führen zu einem vollständigen Seat Redraw an Tag 2.
  • Prominente Späteinsteiger: Ben Lamb, Landon Tice und Co. riskieren 25.000 US-$ für wenige Minuten Spielzeit.
  • Fast 2 Mio. für den Sieger: Der Erstplatzierte erhält 1.949.044 US-$ (ca. 1.813.000 €).

Beim 25.000-US-$-High-Roller-Turnier (Event #26) der World Series of Poker 2025 kam es am Sonntag, 8. Juni 2025, zu einem außergewöhnlichen Zwischenfall: Aufgrund einer Flut von Spätanmeldungen musste das gesamte Teilnehmerfeld am zweiten Spieltag neu sortiert werden. 

Menschen bilden eine Warteschlange.
Max-Late-Registrierungen sind für Spieler riskant.

 

Ursprünglich war das Turnier am Ende von Tag 1 mit 300 Entries gestartet. Da die Anmeldung jedoch noch für ein Level an Tag 2 geöffnet blieb, nutzten zahlreiche Spieler die Chance zur sogenannten „Max Late Registration“.

72 Spieler melden sich in letzter Sekunde an

Insgesamt 72 Teilnehmer stiegen erst in den ersten 60 Minuten von Tag 2 ein, entweder zum ersten Mal oder per Re-Entry. Ein solch massives Nachrücken ist selbst für WSOP-Verhältnisse unüblich, besonders bei einem High-Roller-Event. 

Die späte Teilnahme bedeutete für die Spieler einen Stack von 150.000 Chips, was bei Blinds von 6.000/12.000 (Level 10) gerade einmal 12,5 Big Blinds entsprach. Die Turnierleitung sah sich gezwungen, das komplette Teilnehmerfeld von 158 Spielern, fast die Hälfte davon Late Entries, neu an den Tischen zu verteilen.

Zahlreiche große Namen noch im Rennen

Zu den bekannten Namen unter den späten Nachzüglern zählten Ben Lamb, Stanley Tang, Landon Tice und Ben Tollerene. Viele dieser Spieler riskierten ihren 25.000-US-$-Buy-in in wenigen riskanten Händen, um sich rasch einen spielbaren Stack zu erarbeiten. Dementsprechend schnell schrumpfte das Feld auf unter 120 Spieler zusammen. 

Währenddessen bauten sich Spieler wie Fahredin Mustafov und Alexandre Reard komfortable Stacks auf. Auch Cherish Andrews, WSOP-Champion Joe McKeehen und Highroller Alex Foxen gehörten zu den Chipleadern.

Darüber werden die Poker-Pros nicht unglücklich sein, denn die Preisgeldstruktur des Events verspricht lukrative Auszahlungen. Die besten 59 Spieler bekommen Auszahlungen, die über dem ursprünglichen Buy-in liegen; der Champion soll am Montag gekürt werden. Ihn erwartet ein Preisgeld in Höhe von 1.949.044 US-$ (ca. 1.813.000 €), der Zweitplatzierte erhält immerhin 1.299.333 US-$ (ca. 1.209.000 €).


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