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Spanische Finanz fordert horrende Summen von deutschen Pokerspielern

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Was sich wie ein schlechter Scherz liest, ist tatsächlich bittere Wahrheit. Die spanischen Finanzbehörden haben die Jagd auf deutsche Pokerspieler eröffnet und fordern horrende Steuern auf Pokergewinne in spanischen Casinos.

Spanische Finanz fordert horrende Summen von deutschen Pokerspielern
Hossein Ensan in besserer Stimmung bei der EPT

Hossein Ensan hat unsere Redaktion kontaktiert und über seine derzeitige Situation informiert. Die Hauptintention – andere Spieler darauf hinzuweisen, dass ein Ausflug nach Spanien nicht lukrativ, sondern richtig teuer werden kann. Beginnen wir die Geschichte von vorne: 2014, EPT Barcelona Main Event. Hossein Ensan und Andre Lettau sind unter den letzten dreien. Ein Deal der letzten drei beschert Hossein einen € 652.667 Zahltag. Zurück in Deutschland hat er dort mit dem Finanzamt geredet und alles geklärt. Bis letztes Jahr ein Brief aus Spanien bei den deutschen Behörden einlangte. Die deutsche Finanz soll von Hossein die spanischen Steuern eintreiben und jetzt wird es richtig ernst, denn es wird mit Pfändung gedroht. Rund € 235.000 sind die Forderungen vom € 650.000 Gewinn, plus Zinsen und natürlich kommen noch jede Menge Anwaltskosten hinzu.

Spanische Finanz fordert horrende Summen von deutschen Pokerspielern

Wer noch immer denkt, das ist ein schlechter Scherz, der irrt. Das spanische Steuergesetz ist eines der strengsten in Europa und auch Dragan Kostic bekam das mit voller Härte zu spüren. Im Unterschied zu anderen Ländern greift in Spanien laut aktuellen Informationen das Doppelbesteuerungsabkommen nicht. Soll heißen – nur weil man ohnehin in Deutschland Steuern zahlt, wird auch die spanische Steuer fällig. Wenn man also in Spanien wie eben z.B. bei der EPT Barcelona Geld gewinnt, dann muss dieser Gewinn in Spanien versteuert werden.

Hossein Ensan kämpft natürlich weiter und hat auch mittlerweile einen Steuerexperten in Spanien engagiert, aber so wie es aktuell aussieht muss er zahlen. Vor allem – Hossein ist zwar der einzige, der die katastrophale Situation publik macht, tatsächlich haben aber mehrere deutschsprachige Spieler schon Post von den Spaniern bekommen. Die EPT Barcelona steht vor der Tür und viele werden auch dieses Jahr wieder in die katalanische Hauptstadt fliegen. Wer groß gewinnt, sollte sich auf jeden Fall gleich schlau machen in Sachen Steuern, bevor es ein böses Erwachen gibt.

Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, sobald es neue Entwicklungen gibt.

61 KOMMENTARE

  1. Trifft diese Regelung dann auf jeden zu? Spanier sowieso und auch Österreicher, Amerikaner, etc. Wenn ja ist man doch ziemlich blöd wenn man noch dort Poker spielt.




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    • Aktuell wissen wir nur von Deutschen. Aber wie schon geschrieben – Hossein ist halt der einzige, der es öffentlich macht. Es haben wirklich einige mehr Briefe bekommen. Unsere Anfrage bei den Spaniern hat bislang leider keine Infos gebracht :(




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  2. An die Redaktion: mich würde eine Auskunft darüber interessieren wie hossein das mit den deutschen steuerbehorden geklärt hat? Also bevor der Brief aus Spanien kam meine ich… Wie viel wollten die deutschen bzw wie lief das ab? Danke für eine Antwort im voraus. :)




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    • Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen das alles möglich ist, bis zu 45% plus Verzugszinsen und Säumnisszuschläge. Aber das ist eigentlich hinlänglich bekannt.




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  3. @Alex: warum ziemlich blöd? 418.000€ Netto-Einnahme ( vorausgesetzt, er muß als sogenannter Pro nicht in Deutschland noch mal Steuern zahlen ) sind für 5 Tage Spaß doch ein nettes Einkommen? Und ja, an alle Besserwisser: natürlich muß man noch Nebenkosten abziehen! Kritisch wird‘s erst, beim stacken…hier im Nachhinein die ‚Freunde‘ an den Steuern zu beteiligen, ist sicher ein schwieriges Unterfangen! Tut mir leid für Ensan, angenehmer, sympathischer Typ, aber mal wertungsfrei von ihm abgesehen: wir alle müssen unser Einkommen versteuern, warum nicht selbsternannnte, professionelle Spieler? Ich kenne die spanischen Gesetze nicht, ob dies auch für Hobbyspieler gilt. In Deutschland sind Glücksspielgewinne ja angeblich steuerfrei; aufgeweicht wurde dies, wenn man hieraus sein Einkommen bestreitet ( siehe Eddy Scharf und die darauf erfolgte ‚Ausreisewelle‘ der deutschen Pro‘s nach Eng- und Ösiland ).
    Die Moral von der Geschicht: Poker nicht! Oder mach‘s wie Udo Gartenbach, sei der zweitschlechteste Pokerspieler der Welt und gewinn einfach nix!




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  4. Ganz ehrlich ist dieser Artikel wenig hilfreich. Ihr Turks- so als würde man in Deutschland weniger Steuer auf den Gewinn bezahlen. Bei 650k sind das in Deutschland über 280k. Und dazu kämen dann noch die spanischen Steuer von 235k? Sehe ich das richtig?




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    • Lesen scheint nicht deine Stärke zu sein Eddy:

      Im Unterschied zu anderen Ländern greift in Spanien laut aktuellen Informationen das Doppelbesteuerungsabkommen nicht. Soll heißen – nur weil man ohnehin in Deutschland Steuern zahlt, wird auch die spanische Steuer fällig




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      • wenn ich als deutscher in spanien nen geschäft habe, dann zahl ich da meine steuern und nich in deutschland nochmal,würde ja sonst niemand auf die idee kommen, in spanien was aufzumachen????angenommen ich zahl dann in deutschland 42% spitzensteuersatz und in spananien nochmal 45% WTF??war nicht so gut in mathe,aber glaube das ist dann wohl minus ev :D




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  5. Was mich auch etwas wundert. Es gibt nämlich durchaus ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Spanien!
    In einem Artikel war z.b. Zu lesen, dass wenn man in der Weihnachtslotterie dort gewinnt, normal gleich 20% einbehalten werden und man diese eben als deutscher im nächsten Jahr zurückfordern kann.
    Also sehr schräg das Ganze. Aber wie Eddy richtig anmerkte, bei der Steuer ist nichts unmöglich und sei es noch so unlogisch.




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  6. Warum ist dieser Artikel wenig hilfreich Eddy? Es ist ja wohl eher das Gegenteil. Wenn man schon als Pokerspieler in Deutschland von der Steuer belangt wird, wird der sogenannte „Pro“ es sich vielleicht wirklich zweimal überlegen in Spanien groß abzuräumen sofern er die Problematik nicht schon von Hossein kennt.




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    • Wenig hilfreich war die Formulierung. Es wird suggeriert das man kurz mit der Steuerbehörde in Deutschland was klären kann und das böse Erwachen kommt von Spanien. Also der Steuersatz von Spanien scheint mir niedriger Alster deutsche zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen dass man sowohl in Spanien als auch in Deutschland den gleichen Gewinn versteuern muss.




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  7. Im übrigen hätte ich mir im Vorfeld bessere Informationen zum Thema Besteuerung von Poker gewünscht. Scheint aber niemand wirklich interessiert zu haben.




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  8. Und auch hier macht der Gartenbach es richtig. Im dritten Level raus, dann hast du auch keine Probleme mit der Steuer.




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  9. An die Redaktion/Robbie:
    Hilfreich in jedem Fall, besten Dank dafuer.
    Ich bin naechste Woche in Barcelona, und werde nach dieser Info wohl ausschliesslich Cash Game spielen

    Gruss, Grinder




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  10. Genau! Hauptsache, man ist nicht selbst betroffen. Der Skandal ist nicht Spanien, sondern die Pokerspieler. Ein unsozialer Haufen, der sowas wie Solidarität nicht kennt. Ich schäme mich dazu zugehören.




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    • Mensch Eddy, einfach mal sachlich bleiben … wohl zuviel verlangt …
      Was hat denn das mit fehlender Solidaritaet zu tun?

      Es gibt ein Problem, Hossein macht darauf aufmerksam, Pokerfirma macht es public – super, danke, gute Information.

      Und wenn du dich so sehr schaemst: Zwingt dich keiner dazu, oder?!?
      Peace




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    • Ich erinnere mich noch an den Tod von Johannes Strassmann.
      Bereits am nächsten Tag saßen seine ganzen „Freunde“ wie Danzer & Co. gut gelaunt bei der WSOP am Tisch.




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  11. Nochmal an die Redaktion:
    Mich wuerde vielmehr interessieren, was Pokerstars dazu sagt – habt Ihr nicht die Moeglichkeit, da mal ein offizielles Statement zu bekommen?

    Erinnert mich sehr an die Situation damals in Panama, gab ne EPT dort mit quasi Null Cashgame, da die Rake-Situation in Panama (plus diverse Landesgesetze) das Spiel unspielbar machten.

    Und sollte sich das jetzt bestaetigen, wird das auch sicherlich massive Auswirkungen auf die Turnier-Teilnehmerzahlen in Barcelona haben …




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  12. Mir kommt das wie ein schlechter scherz vor :-( 30% steuern? Ich nenne das modernernen wucher und abz…
    Was ist den wenn ein pokerspieler 1 bis jahre nur in turniere investiert und nichts gewinnt? Kann man dann die kosten beim fiskus geltend machen?




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  13. Ganz ehrlich! Was pokerstars dazu sagt? Ernsthaft? Es ist denen scheissegal. Hauptsache sie haben nichts damit zu tun.
    Ok. Sachlich bleiben. Bei meiner Verhandlung zitiere die oberste Richterin ein Vertreter von PS um ihren Standpunkt klar zu machen. Vielleicht kommst du selber dahinter.
    Mir wurde übrigens Geld von einer online Seite geboten, den Prozess freiwillig zu verlieren.
    Ist dir das sachlich genug?




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  14. An die Redaktion: super Bericht und Danke für Aufnahme des Themas. Könnt ihr nicht kurz eure Meinung abgeben. Wie sieht es aus in Spanien wenn ein Össi oder Käse gewinnt? Und zweite Frage ? Wie sieht es aus auf den Bahamas? Auch wieder Deutschland, Schweiz, Österreich. Lieben Dank




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  15. Hättest du mal lieber das Geld fürs absichtliche Verlieren des Prozesses genommen, das wäre für dich deutlich besser gewesen, lieber Eddy :)
    Aber nicht vergessen: das Bestechungsgeld hättest du auch wieder versteuern müssen :P

    Generell ist es sehr interessant zu sehen wie verbittert du bist.
    Du warst es schon immer, auch zu Zeiten in denen du noch halbwegs gewinnen konntest.
    Deine Rants als FTP-Pro gegenüber der Pokerstrategy-Community waren ja damals schon legendär (peinlich, lächerlich) und von diesen Leuten, die immer schön gewonnen haben im Gegensatz zu dir, hättest du anschließend „Solidarität“ eingefordert, nachdem du auf Unterstützung angewiesen warst um die Anwaltskosten zu zahlen?

    Es ist eben einfach im Leben manchmal so, dass es aus dem Wald herausschalt wie man hineinruft.
    Und von Leuten Gefälligkeiten einzufordern nachdem man diese übel beschimpft hat ist oftmals keine so gute Idee.

    Hochmut kommt vor dem Fall.




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    • Es geht und ging dabei nie um mich.
      Ganz im Gegenteil. Ich habe vor zehn Jahren auf diese Problematik hingewiesen und wurde ausgelacht. Heute noch bekomme ich regelmäßig Zuschriften und Anrufe von Pokerspieler, die ins Visier der Steuerbehörden gekommen sind und sich selber als hobbyspieler sehen. Ich habe noch nie jemanden meine Hilfe verweigert.
      Was genau hat Pokerstrategy gemacht um Pokerspieler zu helfen? Nicht das geringste. Groß die fresse haben Sie aufgerissen. Also bitte.
      Bevor du also rumtönst, besorg dir erstmal die Fakten.




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      • Eines noch, dann bin ich raus aus dieser Diskussion:
        Eddy, selbst wenn du in dieser Sache recht haben solltest (ich bin zumindest nicht so egozentrisch veranlagt zuzugebem, dass ich nicht alles weiss, von daher …):
        Die Art und Weise (vorsichtig formuliert) wie du dein Anliegen vortraegst, schadet letztlich nur der Sache. Gut gemeinter Rat … (wobei, wenn man das so liest, vermute ich mal du bist sowieso „ueber jeden Rat erhaben“ … ;-))

        Und weg.




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    • Das wäre natürlich super interessant (falls es stimmt), habe dazu auch gegoogelt aber nichts gefunden.

      Ergo, nochmal: Quelle dazu? Kann das noch jemand bestätigen?




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      • Genau. Ein Abkommen gibt es, soviel ich weiß. Die Frage ist, inwieweit greift ein Doppelbesteuerungsabkommen wenn man sich mit einem FA einigt. Davor habe ich immer gewarnt. Ich bin kein Experte, aber ich gehe immer vom worst case Szenario aus.




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  16. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Internationales_Steuerrecht/Staatenbezogene_Informationen/doppelbesteuerungsabkommen.html




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  17. Übrigens gilt laut Art. 20 Abs. 1 des Abkommens eben dieses Abkommen auch für alle anderen Einkünfte. Diese Einkünfte dürfen nur im Staat besteuert werden, in dem die Person ansässig ist, also Deutschland.




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    • Soweit ich die Pokerfirma-Redaktion nun verstehe, ist die Frage, ob Pokergewinne unter das Doppelbesteuerungsabkommen fallen.
      Das spanische Finanzministerium spricht häufig von einer „Special Tax“ in Zusammenhang mit Gewinnen aus Lotterie und Wetten. Ob darunter auch Poker fällt, erschließt sich mir noch nicht. Bei Gewinnen aus staatlichen Lotterien ist der Fall klar. Hier werden vom Gewinn ein Freibetrag von 2.500 Euro abgezogen und dann mit 20 Prozent besteuert. Diese Steuer kann ein Spieler aus Deutschland im Rahmen der Anwendung des Doppelbesteuerungsabkommens zurückholen. Andere Gewinne werden gemäß dem Einkommensteuer-Tarif besteuert. Dafür spricht auch der Vollstreckungsbescheid von Spieler Ensan. Der Prozentsatz ist ja höher als die 20 Prozent.
      Was mich etwas verwirrt ist der Begriff „Special Tax“. Denn wäre es Einkommensteuer, so würde es ganz sicher unter das Doppelbesteuerungsabkommen fallen. Gemäß Gleichbehandlungsgrundsatz aus dem Abkommen und wie B. schon geschrieben hat, müssten im Grunde auch alle anderen Steuern darunter fallen, denn der Sinn des Abkommens ist ja, dass ein Bürger eines Landes in dem anderen Land nicht schlechter gestellt ist.




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      • Durch die „Special Tax“ könnte es aber sein, dass anders als bei der Einkommensteuer der Gewinn bei den spanischen Finanzbehörden zuerst einmal erklärt werden muss. Dies entnehme ich auf Seiten des spanischen Finanzministeriums, auch unabhängig davon ob ein Doppelbesteuerungsabkommen besteht.
        Ich vermute, die deutschen Spieler, die Post vom spanischen Finanzamt erhielten, haben die Erklärung ihrer Gewinne in Spanien unterlassen.
        Absolute Klarheit kann hier nur das spanische Finanzministerium oder ein versierter spanischer Steuerberater bringen.
        Pokerstars als Veranstalter der EPT kann zwar keine rechtlich bindende steuerliche Auskunft geben, allerdings würde ich mir schon erhoffen, dass Pokerstars dies im Rahmen eines Spielerservice klärt. Es kann ja nicht so schwer sein, in Zusammenarbeit mit dem Casino Barcelona von der spanischen Finanzbehörde eine Auskunft für die wichtigsten Herkunftsländer der Spieler zu erhalten und dies in Form eines Infoblattes beim Cash Out den Spielern zu übergeben. Woher sollen die Spieler denn sonst wissen, dass sie ihre Gewinne in Spanien erklären müssen. Vorausgesetzt die Erklärungspflicht besteht. Beim Lotto jedenfalls ist es so.




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      • Ich möchte noch anmerken, dass es auch Ausnahmen / nicht erfasste Steuern im Doppelbesteuerungsabkommen gibt, was die Sache wieder kompliziert macht. Dazu zählt z. B. Erbschaftssteuer, Schenkungssteuer und auch beim Immobilienverkauf in Spanien liegt der Fall anders,




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        • Eine sehr fundierte Analyse. Sie zeigt auch die Problematik.
          Eine Lösung seitens PS kann man, nach meiner Erfahrung, nicht erwarten.




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  18. EPT Barcelona Turniere mitspielen macht absolut keinen Sinn, da man bei möglichem Gewinn zwischen 500.000 bis 10.000.000 auf dem Radar auftaucht. Und man auch als Hobbyspieler sehr große Probleme haben wird, weil das spanische Finanzamt alles nach Deutschland weiter gibt. PokerStars müsste den Spielern erlauben Nick Namen zu verwenden, damit nichts nach draußen kommt. Aber sind die nicht dran interessiert, bloß kein Aufsehen erregen. Bis jetzt werden 86 Spieler aus Deutschland die mir bekannt sind nicht anreisen. Alle anderen die anreisen werden im Casino überprüft werden und die Spieler die Steuerschulden haben werden festgenommen. Siehe Frank Hahnebuth. Festgenommen ohne Grundlage und zu unrecht über 2 Jahre im Gefängnis.




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    • Ich denke mal, dass PS sich nicht aktiv an Steuerhinterziehung beteiligen will. Im Übrigen ist es genau das, Steuerhinterziehung, wenn man unter falschem Namen spielt, und den Gewinn nicht meldet. Dann kommt einiges mehr hinzu. Darüber sollte man sich im klaren sein. Zu glauben, das Casinos oder Onlineseiten die wahre Identität auf Verlangen nicht preisgeben, ist mehr als naiv.




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  19. ja krass, hab mich fürs 1k national qualifiziert. was anfangs ein absoluter hype war wird jetzt zum Alptraum. hab einen hendonmob Eintrag und nen festen Job. soll ich das ding jetzt nach minces busten oder was :D wtf. Was würdet ihr mir raten?




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  20. Du kannst alle Einträge auf Hendonmob löschen lassen. Du musst dafür Hendonmob per E-Mail anschreiben und denen sagen das Du die Einträge auf der Data Base gelöscht haben willst. Dauert 2 Tage. Sollten übrigens alle machen, damit keine weiteren Einträge sichtbar sind. Des weiteren solltest Du in Barcelona nicht in die fordern Geldränge kommen, da Du dann auf dem Radar auftauchst. Die Spanier werden alles an das deutsche Finanzamt weiter geben. Dann hast auch Du ein Problem. Da die frei entscheiden können. Die Entwicklung ist verrückt, aber da scheint etwas größeres hinter zu stecken. Poker wird in Europa systematisch kaputt gemacht. Einzige Gegenwehr Löschungen auf Hendonmob zu beantragen und sich vehement für Nick Namen stark zu machen. Problem wird hier nur sein, dass die Casinos die wahren Identitäten weiter geben. Oder eben nicht mehr zu diesen Turnieren fahren, bis es eine klare Regel gibt. Man muss schon ein großer Freier sein da mitspielen zu wollen, wenn man von 650.000 1x 280.000 und ein 2x 250.000 abgeben muss um dann 120.000 Gewinn zu haben. Davon muss man noch das Buy-in, Verpflegung, Hotel, Flug und eventuell aus vorherigen Cash Games Verluste abziehen.
    Macht keinen Sinn und Spaß!




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  21. Also meinste wenn ich das Mincashe oder sagen wir mal 5-10 k da mitnehme (buy-in 1k) wird es keine Probleme geben wenn ich deutlicher Hobbyspieler bin ?! mach mir halt echt Sorgen vor allem weil ich auch was verkauft habe

    Danke schonmal für alle Antworten aber ich werd kein 1k skippen wofür ich mich gestattet hab /:




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  22. Naja, netter Artikel, allerdings merkt man als Angehöriger der steuerberatenden Berufe, dass den Artikel jemand geschrieben hat, der keine Ahnung von Steuern hat. Ist ja auch absolut ok.
    Hoffe Hossein hat einen guten Kollegen zur Hand, denke da kann man eine Menge regeln.
    Der interessanteste Punkt ist ja, wie Hossein es mit dem deutschen FA „geregelt“ hat.




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  23. 2x steuern zahlen?? ich glaub ich steh im wald!wenn die spanier auf die steuern bestehen,muss halt bezahlt werden aber in deutschland dann nicht nochmal!kann ja nicht angehen sowas!




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