Kolumnen

Travelling dank Poker

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Letzte Woche an selber Stelle ging es um das Thema Reisen. Bleiben wir doch der Einfachheit halber dabei. Und weil Reisen so schön ist. Weil es neben gutem Rotwein und gutem Geschlechtsverkehr eines der schönsten Beschäftigungen überhaupt ist.
Reisen bildet. Auch wegen und mit bebilderten Spielkarten. Ich raise also bin ich. Beziehungsweise reise ich, also bin ich. Ein reisender Raisender. Reisen erweitert den Horizont, denn da geht’s weiter. Sang schon mein Namenskollege.

Donken kann man in fast jedem Land auf diesem Planeten. Von der Familie Kim Jong ihrem Reich mal abgesehen; aber da will ich eh nicht hin. Schönes Ding, dieses Poker. Weil Reisen ein schönes Ding ist. Denn der Mensch besteht aus Körper, Seele, Chips und Pass.

Im zweiten Level rausfliegen kann man in fast jeder Stadt dieser Welt. Und, es muss nicht immer Las Vegas sein. Auch das sage ich nicht zum ersten Mal. In Deutschland beispielsweise kann man auch hübsch reisen und spielen; hier gibt es genug grün befilzte Spielunterlagen mit den entsprechenden Angestellten dahinter.

Man kennt ja schon seit längerem meine Vorliebe für Stuttgart-Ost und für Wanne-Eickel. Wanne-Eickel ist übrigens zu dieser Jahreszeit bezaubernd, anmutig und nahezu hinreißend. Am schönsten und besten allerdings ist eine Städte-Kombi-Reise Wanne-Eickel und Bottrop. Wie mir neulich erst Kai Pätzmann erzählte; als wir uns über sonstige Lieblingsreiseziele wie die Malediven oder Teile der Karibik unterhalten haben. Und der Mann hat Ahnung, immerhin ist er der beste Reisemann überhaupt. The sexiest man alive in german Reise TV. Das ist mal klar, sonnenklar.

Egal wo, nicht an den Final Table kommen kann man überall. Egal wo, den Bad Beat wegen dem beknacktem Call des noch beknackteren Mitspielers kann man überall bekommen. Weltweit.

Reisende kann man nicht aufhalten. Wer an der Küste bleibt, kann keine neuen Ozeane erleben. Wer daheim bleibt, kann keine nicht so ganz legale Cash Game Partie in Thailand erleben. Wohin du auch gehst, geh mit ganzem Herzen. Und mit dicken Eiern für einen gelungenen Bluff (frei nach dem Kollegen Konfuzius). Besser in der Fremde ein schlechter Pokerspieler als ein Weiser, der zu nur zu Hause bleibt und Uno spielt.

Hauptsache, weg von zuhause. Weit weg. Und oft.

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