Kolumnen

Unsere Zeit, unser Spiel

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Das ist unsere Zeit. Vor allem aber ist das unser Spiel. Zu unserer Zeit, zu jeder Zeit.

Ich brauche es nicht schön zu reden, ich kann es einfach nicht gut. Zu keiner Zeit. Ich laufe nicht dem Glück entgegen, irgendwann kommt es von ganz allein. Meistens auf dem River. Ich brauche keinen Plan zu haben, um meinen Weg zu erkennen. Niemand spielt planloser als ich. Kartenvergleichen und irgendwann mal grund- und sinnlos draufhauen. Irgendwann ist jetzt, irgendwo ist hier. Denn das ist unsere Zeit, unser Spiel. Wir haben alle unsere Wünsche noch frei. One Time. Oder so ähnlich. Das, was jetzt passiert, das ist unsere Zeit. Bei unserem Spiel.

Ich muss nicht tausend Fragen stellen, ich verstehe die Antworten ja eh nicht. Ich nehme es so wie es ist. Der andere bekommt halt die Chips. Ich muss nicht jede Antwort kennen, zumal ich zu den meisten sowieso keine Frage habe. Irgendwann stellt sich heraus, was es ist. Meistens hat man schon auf dem Flop so eine Ahnung. Ich brauch nicht immer stark zu sein, ich kann auch verlieren. Ja, das habe ich schon oft bewiesen. Von mir aus auch der Letzte sein. Ja, auch das habe ich mehr als nur einmal geschafft. Bei unserem Spiel, zu der Zeit, die ich mir dafür ausgesucht habe und zu der Zeit, die ich mir dafür genommen habe. Ja, alles hat seine Zeit. Poker zu jeder Zeit.

Der bislang geschriebene Text ist nur zu Teilen aus meiner kreativen, genialen und edlen Feder gekommen. Den Rest habe ich mir ohne freundliche Genehmigung bei Howard Carpendale geliehen. Seinem Song „Das ist unsere Zeit“ entnommen. Howard. Der Carpendale. Ja, ich oute mich, seine neuen, rockigen Songs sind irgendwie geil. Geile Riffs, geile Saxophon-Solis. Und er ist eh ein geiler Typ. So wie es ja auch in der Pokerszene geile Typen gibt.

foto-robbie-udo

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