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Vereinigte Königreich: Kritik am Sparprogramm UKGC

Die Regulierungsbehörde im Vereinigte Königreich will trotz zahlreicher Warnungen Stellen abbauen.

Der britische Glücksspielmarkt ist für die meisten Anbieter eines der wichtigsten Standbeine. In diesem Jahr mehren sich jedoch kritische Stimmen, dass der Spielerschutz deutlich zu kurz kommt. So fordern Gegner des grenzenlosen Spiels harte Limits. Auch aus den Reihen der Politik gibt es Forderungen, im Oberhaus werden striktere Kontrollen gefordert.

Kritik gibt es auch gegenüber der UK Gambling Commission (UKGC). Obwohl die Regulierungsbehörde immer wieder Strafen in Millionenhöhe ausspricht, wird der UKGC vorgeworfen, zu selten zu handeln.

Dementsprechend werden auch die Sparpläne der Behörde kritisiert. Bereits im April wurden die mehr als 330 Mitarbeiter informiert, dass Stellen abgebaut werden sollen. Nun will die UKGC die ersten Plätze streichen. Langfristig sollen so mehr als £1.000.000 pro Jahr eingespart werden.

Die Kommission ist ins Wanken geraten. Das Ministerium für Digitales, Kultur, Medien und Sport muss Leistungsziele festlegen, und die Glücksspielkommission muss ihre Finanzierung auf eine solide, realistische Grundlage stellen und einen angemessenen Plan zu ihrer Erreichung erstellen“ so Parlamentsmitglied Meg Hillier gegenüber The Guardian.


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