Politik ist ein schnelllebiges Geschäft. Die Medienwelt auch. Nirgendwo wird das so deutlich wie in den USA. Der Vorwahlkampf der Republikaner ist mittlerweile mit seinen unzähligen Debatten zum Wanderzirkus verkommen, bei dem die Networks CNN, FOX News, NBC, ABC und CBS jede noch so kleine Randerscheinung zum Skandal hochjazzen. Nun gibt’s eine neue Wendung – und sicher nicht die letzte.
Denn galt zunächst vieles auf das Duell Mitt Romney gegen Rick Perry hinauszulaufen, stieg letzterer nach niederschmetternden Zwischenergebnisse aus dem Rennen aus, weshalb Newt Gingrich rasch zum neuen Romney-Herausforderer aufstieg. Durch einen Sieg im erzkonservativen South Carolina untermauerte Gingrich seine Ansprüche auf höhere Weihen. Doch wie schnell sich der politische Wind drehen kann, ist exemplarisch an meiner letzter Einschätzung zum Vorwahlkampf zu sehen.

Die nächste Vorwahl findet am 28. Februar in Arizona statt, entscheidender aber wird der „Super Tuesday“ am 6. März, wo gleich in mehreren Bundesstaaten (z.B. Ohio, Georgia und Tennessee) Vorwahlen anstehen. Es bleibt also spannend. Wer tritt am 6. November gegen Obama an?
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Bildquelle: Betfair-Blog