WSOP: Albtraum an der Money Bubble – Martirosian scheitert zweimal mit Pocket Aces im $100k High Roller

Für den russischen Poker-Profi und High Roller Artur Martirosian wurde das $100.000 High Roller der WSOP 2026 zum absoluten Albtraum. Nachdem er eine überragende Performance ablieferte, zwischenzeitlich als Chipleader das Feld angeführt und sich kurz vor der Money Bubble einen Millionen-Stack aufgebaut hatte, sollte das Turnier für ihn dennoch im Desaster enden.

18 Spieler sollten bei dem Turnier der Superlative ins Geld kommen. Als noch 20 Spieler übrig waren, kam es zum großen Clash mit dem Deutschen Chris Nguyen. Beide verfügten über deepe Stacks von jeweils knapp 50 Big Blinds und Martirosian geriet dabei eigentlich in den absoluten Traumspot. Nach einem Raise von Nguyen brachte der Russe eine 3-Bet mit Pocket Aces, woraufhin Nguyen mit KQs All-in ging.

Für Martirosian war das natürlich das perfekte Szenario, schließlich war er der klare Favorit, den 88 Big Blinds großen Pot einzustreichen. Es lässt sich vermutlich bereits erahnen, was dann passierte…

Das war natürlich extrem bitter für den Russen. Einen so großen Pot mit Assen an der Money Bubble zu verlieren und das ausgerechnet auch noch in einem $100.000 WSOP-Event, ist einfach nur hart. Martirosian war anschließend mit nur noch 7,5 Big Blinds praktisch crippled, doch wenige Hände später sollte er noch einmal die Chance auf sein Double-Up bekommen.

Tatsächlich bekam er erneut Pocket Aces gedealt und landete diesmal gegen den Niederländer Teun Mulder im All-in, der JTs hielt. Martirosian hatte offenbar schon kein gutes Gefühl und tatsächlich sollte auf dem River die Lochkarte zur Straight für seinen Gegner einschlagen. Damit musste Martirosian das Turnier auf Platz 19 als Bubble Boy verlassen.

Das tat schon beim Hinsehen weh, doch der 28-jährige Russe wird die bittere Niederlage mit mehr als $32 Millionen Dollar an Live-Winnings wohl verkraften können und wird schnell drüber hinwegkommen.

    Rerinko

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