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WSOP: Turnierreglement sorgt wegen COVID-Bestimmung für Aufregung

Noch sieben Wochen sind es bis zum Start der diesjährige World Series of Poker (WSOP). Punkt # 115 des Turnierreglements lässt nun die Wogen hochgehen und hat die Diskussionen rund um die WSOP noch kräftig angeheizt.

Kevin Mathers hat mit einem Tweet den Stein ins Rollen gebracht und seitdem wird auf allen Foren wieder heiß diskutiert.

Hier noch eimal der umstrittene Absatz:
115. In accordance with guidelines promulgated by the Centers for Disease Control, [Rio] reserves the right to remove any Participant from any WSOP Event at any time prior to or during the WSOP Event, in its sole and absolute discretion, for any health or safety related reasons, including but not limited to, if Participant is determined by [Rio] in its sole discretion, to have received a positive test result for COVID-19 or come into close proximity (within 6 feet for 15 cumulative minutes) of any person who has tested positive for COVID-19, or if Participant refuses to undergo any health and safety screening required by [Rio] to participate in a WSOP Event. If Participant is removed from a WSOP Event pursuant to this paragraph, and for no other reason, Participant shall not be entitled to any compensation or remuneration of any type other than what Participant had already been awarded prior to being removed from the WSOP Event. However, for the avoidance of doubt, should Participant be disqualified for any additional reason or reasons that subject Participant to penalties pursuant to the Official Rules, those penalties shall apply. Further, in the situation where one or more Participants is disqualified pursuant to this Paragraph, [Rio] reserves the right, in its sole and absolute discretion, to determine whether to proceed with any WSOP Event as scheduled or to postpone or reschedule a WSOP Event, or any portion of a WSOP Event, to a later date.”

Wie schon letztes Jahr beim WSOP Finale behält sich die WSOP das Recht vor, Spieler zu disqualifizieren, wenn sie positiv auf COVID getestet werden. Damit aber nicht genug, wird diese Recht darauf ausgeweitet, dass wenn man länger als 15 Minuten mit einer später positiv getesteten Person Kontakt hatte und kein Sicherheitsabstand von rund 2 Metern eingehalten wurde, ebenfalls eine Disqualifikation möglich ist. Das trifft dann den ganzen Tisch, an dem man gesessen hat und die Szenarien gehen auch schon so weit, wie es denn sei, wenn ein Dealer positiv getestet wird. Gerade bei den Massenenevents würde das ohnehin zu einer Absage des Events führen.

Wie die Infektionszahlen zeigen, ist die Delta-Variante deutlich ansteckender und auch die Impfung ist kein Schutz vor Ansteckung. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen die Rufe nach mehr Sicherheit bei der WSOP schon lauter geworden sind, nehmen nun die Stimmen für einen Absage zu. Dass zahlreiche Pokerevents – wie aktuell die Seminole Hard Rock Poker Open in Florida – gespielt werden und keine „COVID-Bestimmung“ haben, sorgt für weiteren Zündstoff.

Auch auf 2+2 Hat das Reglement für weitere Diskussionen gesorgt. Die Tendenz geht generell in Richtung einer Nicht-Teilnahme an der WSOP. Chris Moneymaker fühlt sich in seiner Entscheidung, nicht an der diesjährigen WSOP teilzunehmen, durch das Regelement noch weiter bestätigt.

Würde die Live-WSOP dieses Jahr nicht stattfinden, gäbe es dennoch reichlich Bracelets – 33 sind bei der Domestic WSOP vergeben worden, aktuell läuft die WSOP Online International mit 33 Bracelets auf GGPoker. Acht Bracelets werden zudem auf der neuen wsop.com Plattform in Pennsylvania vergeben und dann sind da noch die 15 Bracelets bei der WSOP Europe im King’s.


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