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Ziigmund entschuldigt sich für zweiten Platz

Zur Abwechslung ist es nicht Scotty Nguyen, der sich für sein Benehmen bei der letzten WSOP entschuldigt. Dieses Mal sagt Ilari „Ziigmund“ Sahamies „Sorry“ – für seinen zweiten Platz beim Helsinki Freezeout. Denn wäre er nicht so sturzbesoffen gewesen, hätte er gewonnen.

Wie in Ziigmunds Blog zu lesen ist, ist er für sein Benehmen natürlich auch beim Casino und den Spielern zu Kreuze gekrochen. Aber eigentlich tut es ihm leid, dass er aufgrund seines übermäßigen Alkoholkonsums so schlecht gespielt habe.

Noch ein Gläschen...
Noch ein Gläschen...

Da waren als Vorspeise drei Flaschen Rotwein, als Hauptgang einiges an Wodka und als Dessert noch ein paar der üblichen Getränke (was immer das auch sein mag). Dass diese Mischung nicht optimal ist, wenn man gerade im Heads-up sitzt und um eine Siegesprämie von € 201.000 spielt, versteht sich eigentlich von selbst.

Als Ziigmund kurz mal austreten musste, stand er auf und ging, ohne eine Grund zu nennen. Wieder zurück am Tisch war er so sauer darüber, dass seine Chips (natürlich) weniger geworden waren aufgrund der Blinds, dass er einfach beschloss, mit jeder Hand all-in zu gehen und dies auch lautstark verkündete. Dealer und Turnierleiter waren dann noch so übereifrig und deckten seine Karten auf, noch ehe sein Gegner agiert hatte. Die Moral von der Geschichte – selbst in einem Zustand, in dem andere an alles nur nicht ans Pokerspielen denken, wird Ziigmund noch Zweiter und kassiert € 125.000.

Sein Benehmen fand er selbst dann doch ein wenig unpassend und entschuldigte sich bei allen Verantwortlichen. Nur wenn man seinen Blog liest, ist man nicht ganz von der Aufrichtigkeit der Entschuldigung überzeugt….


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