Anfang September hat GVC Holdings den Übernahmekampf um bwin.party digital entertainment mit einem Gebot von insgesamt €1,53 Milliarden für sich entschieden. Allerdings basierte der Kaufpreis auf GVC-Aktien, die mittlerweile deutlich an Wert verloren haben.
Wie The Independent berichtet, gibt es beim Aufkauf von bwin.party ein interessantes Update. GVC Holdings hat sich nach langen Verhandlungen gegen 888 Holdings durchgesetzt und bekam den Zuschlag für 129,64 Pence pro bwin.party-Aktie.
Dieser Preis setzt sich aus 25 Pence Cash sowie 0,231 neuen GVC-Aktien zusammen, so dass der Gesamtpreis von £1,116 Milliarden alles andere als eine fixe Summe ist. Mittlerweile ist die GVC-Aktie gefallen.
Damit ist auch der Kaufpreis in den Keller gepurzelt und somit zahlt das auf der Isle of Man ansässige Unternehmen nur noch rund 116 Pence pro Aktie, was in etwas dem Gebot von 888 Holdings entspricht.
Den einzigen Vorteil, den GVC Holdings noch zu haben scheint, war ein besserer Plan, um die Betriebskosten nach der Fusion schneller zu senken. 888 Holdings ist aus den Verhandlungen ausgestiegen und hat das Angebot offiziell zurückgezogen. Allerdings galt der 888-Deal als sicherer. Es kann also durchaus sein, dass Verhandlungen erneut aufgenommen werden.