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GVC kauft bwin.party für €1,53 Milliarden

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Online Poker- und Glücksspielanbieter bwin.party digital entertainment hat seine Anleger informiert, dass der Vorstand sich mit GVC Holdings geeinigt hat. Der Kaufpreis liegt aktuell bei 129,64 Pence pro Aktie.

Seit über einem Jahr sitzen verschiedene Parteien am Verhandlungstisch von bwin.party digital entertainment. Mitte Juli gab es dann die vermeintliche Entscheidung. Doch der Deal mit 888 Holdings, für £898,3 Millionen, war alles andere als in trockenen Tüchern.

Nach weiteren zähen Verhandlungen scheint nun GVC Holdings den Zuschlag bekommen zu haben. Mittels Presseschreiben wurden Anleger bei bwin.party digital entertainment über die „Ankündigung 2.7“ informiert.

Die Vorstände von GVC und bwin.party freuen sich bekannt geben zu dürfen, dass sie eine Übereinkunft bezüglich des empfohlenen Angebots, bei welchem GVC das gesamte ausgegebene und ordentliche Aktienkapital von bwin.party erwirbt.

Pro Aktie zahlt GVC 25 Pence in Cash sowie 0,231 neue GVC-Aktien. Dies entspricht anhand des gestrigen Börsenschluss 129,64 Pence pro Aktie, beziehungsweise £1,116 Milliarden (€1,53 Mrd).

Ob 888 Holdings noch einen letzten Versuch startet [EDIT: siehe Update], wird sich zeigen müssen. GVC Holdings scheint jedoch den längeren Atem zu haben und schließt sogar eine feindliche Übernahme nicht aus.

Nun müssen die Anleger entscheiden. Philip Yea, Vorstandschef bei bwin.party digital entertainment, hat bezüglich des GVC-Deals ein Videointerview veröffentlicht und beantwortet somit mögliche Fragen der Aktionäre.

Für die Poker-Community bleibt es ohnehin spannend. Wenn GVC Holdings bwin.party digital entertainment übernimmt, soll Amaya Inc der Favorit sein, die (amerikanischen) Poker-Operationen aufzukaufen. Im Presseschreiben wird angegeben, dass GVC (vorerst) die eigene Poker-Plattform (Paradise Poker) mit PartyPoker zusammenlegen möchte:

„GVC understands that poker is bwin.party’s least profitable (by contribution) gaming business and has declined in terms of net gaming revenue and contribution in recent years. GVC intends to continue the steps already taken by bwin.party to stabilise and improve its poker performance. In addition GVC intends to pool bwin.party’s poker player liquidity with its own poker liquidity by integrating GVC’s poker operations onto bwin.party’s poker platform.“

[youtube width=“560″ height=“315″]https://www.youtube.com/watch?v=YHIm6FYCZ4I[/youtube]

Update (Original Meldung ist von 9:23 Uhr): 888 Holdings hat per Presseschreiben mitgeteilt, dass sie das Angebot zurückgezogen haben aus den Verhandlungen ausgestiegen sind.

The board of 888 notes the announcement today of the recommended offer by GVC Holdings PLC („GVC“) for bwin.party digital entertainment plc („bwin.party“), which resulted in the withdrawal of the bwin.party board’s recommendation for 888’s offer. Accordingly, the Co-operation Agreement dated 17 July 2015 between bwin.party, 888 Holdings plc and 888 Acquisitions Limited has been terminated.

The 888 board has concluded that, as a result of its own extensive due diligence on bwin.party, it cannot see sufficient value in bwin.party to warrant a revision to its offer. Consequently, 888 confirms that it is no longer in discussions regarding the acquisition of bwin.party.

The board of 888 remains focused on growing shareholder value by pursuing its strategic growth initiatives.

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