Im Global Poker Index (GPI) Player of the Year-Ranking 2025 setzte sich Österreich klar an die Spitze innerhalb der DACH-Region.
Der Österreicher Klemens Roiter sammelte insgesamt 3.997 Punkte, was ihm nicht nur die nationale Spitzenposition, sondern auch Platz 2 in Europa und Rang 8 weltweit einbrachte. Mit Preisgeldern von $7.384.917 in 2025 war Roiter einer der herausragenden deutschsprachigen Spieler des vergangenen Jahres.
Nur hauchdünn auf Platz 2 folgt Daniel Rezaei aus Österreich mit 3.978 Punkten – ebenfalls ein beeindruckendes Ergebnis. Dicht dahinter reihte sich Samuel Mullur auf Platz 3 der österreichischen POY-Liste ein, mit dem Potenzial, in kommenden Jahren noch weiter nach oben zu klettern.
Direkt im Anschluss zeigt Deutschland starke Leistungen im Gesamt-DACH-Ranking. Hier führt Christoph Vogelsang mit 3.289 Punkten die nationale Rangliste an und erzielte im Jahr 2025 Preisgelder von $9.920.108, was ihm global Rang 14 bescherte. Mit Leon Sturm (3.152 Punkte) und Tobias Schwecht (3.067 Punkte) folgen zwei weitere Deutsche, die im engen Wettbewerb um Spitzenplätze standen.
In der Schweiz war das Klassement etwas deutlicher getrennt, angeführt von Dinesh Alt, der mit 2.644 Punkten die Schweizer POY-Liste anführt. Alt erspielte 2025 Preisgelder von $604.583, was ihn in der globalen Geldrangliste allerdings nur auf Platz 543 bringt. Hinter ihm folgen Yannick Jobin (2.125 Punkte) und Marco Meisser (1.678 Punkte).
Auch wenn Liechtenstein im DACH-Vergleich eher klein wirkt, verdient es einen eigenen Blick: Kathrin Wolfinger führt hier mit 695 Punkten und $50.983 an Preisgeldern die liechtensteinische Rangliste an – ein respektables Ergebnis für den Mini-Markt.
Damit zeichnen sich im GPI-Ranking 2025 klare Leistungsprofile ab: Österreich mit zwei Top-10-Spielern, Deutschland im starken Mittelfeld und die kleineren Regionen Schweiz und Liechtenstein mit soliden Platzierungen ihrer besten Spieler.


