Stefan Baumgart

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Guter Spieler ungleich Winning Player

Eigentlich gibt es kaum eine Unterscheidung zwischen guten Spielern und Winning Playern in der Pokerwelt. Doch wenn man einen genauen Blick auf diese beiden Begriffe wirft, wird klar, dass ein guter Spieler nicht zwangsläufig ein Winning Player sein muss und ein Winning Player kein guter Spieler sein muss. Um genau zu sein, können sogar Welten dazwischen liegen. Schauen wir uns erstmal die beiden Begriffe näher an.

Das Prinzip der Value Bets

Natürlich muss man versuchen Fehler am Pokertisch zu vermeiden. Denn jeder weiß, dass Fehler Geld kosten. Doch das ist nur die eine Hälfte zur Optimierung des Gewinns. Auf der anderen Seite muss man auch versuchen möglichst viel Wert aus seinen starken Händen zu holen. Wenn man am River mit den Nuts sitzt und ein Zehntel des Pots setzt, gewinnt man nicht wirklich viel. Wenn man schon eine starke Hand hat, muss man es auch ausnutzen und eine Menge Geld gewinnen.

Pot-Limit Omaha – das neue Actionspiel

Vor gut einem Jahr hat sich schon angekündigt, dass Omaha das neue Hold’em werden könnte. Plötzlich gab es viele bekannte Hold’em Spieler, die immer häufiger an den Pot-Limit Omaha Tischen zu finden waren. Und auf den High Stakes Tischen im Internet zocken Profis wie Phil Ivey, David Benyamine und Tom “Durrr” Dwan vermehrt Omaha. Sogar die berühmt berüchtigte Durrr Challenge zwischen Tom Dwan und Patrik Antonius wurde bisher fast ausschließlich in Omaha ausgetragen. Die Pros scheinen also inzwischen mehr Interesse an Omaha als an Hold’em zu haben. Aber woran liegt das?

Die Short Stack Strategie – nur was für Anfänger?

Auf vielen Poker-Strategie-Seiten und Pokerschulen liest man, dass besonders Anfängern die sogenannte Short Stack Strategie, kurz SSS nahe gelegt wird. Darunter versteht man eine sehr einfache und simple Strategie mit der man sich für das Minimum-Buy-In an einen No-Limit Hold'em Cash Game Tisch einkauft und versucht mit guten Händen möglichst schnell all-in zu gehen und verdoppeln zu können. Das ist einfach und effektiv, sagen zumindest, die die es lehren.

Vorsicht beim Limitaufstieg

Ein Thema, das natürlich für jeden Pokerspieler relevant sein sollte, ist der Limitaufstieg. Wann soll man ein Limit aufsteigen, welche Bankroll ist dafür nötig und wie stark sollte man sein? Man kann es sich nicht so einfach machen einfach ein Limit aufzusteigen wenn man hierfür die nötige Bankroll hat. Das kann damit enden, dass man in Wirklichkeit Loosing Player auf dem neuen Limit wird und einen Großteil der Bankroll einbüßen muss bevor man das einsieht. Daher muss ein Limitaufstieg gründlich überlegt sein.

Das Spiel in den Blinds

Wenn man in den Blinds sitzt und alle vor einem gefoldet haben, weiß man oft gar nicht so recht was man anstellen soll, schließlich ist es doch eine etwas besondere Situation, zumindest wenn man an vollen Tischen spielt. Doch das Spiel in den Blinds kann sich sehr interessant entwickeln. Wahrscheinlich auch gerade deswegen weil es eine Heads-Up Situation vor dem Flop ist. Beide Spieler haben also erstmal “Random Hands”, nämlich zufällige Hände.

Welche Variante ernsthaft angehen?

So gut wie jeder, der diesen Artikel liest, wird mit Hold'em, wahrscheinlich No-Limit Hold'em aufgewachsen sein. Das ist nicht verwunderlich, denn immerhin ist es die mit Abstand beliebteste Variante und im deutschen Fernsehen sieht man im Grunde gar keine anderen Varianten.

Tells beim Poker – Teil 3

Nachdem wir uns in den ersten zwei Teilen der Reihe über Tells mit dem grundlegenden Nutzen und dem Verstecken eigener Tells beschäftigt haben, widmen wir uns dem wohl interessantesten Teil, nämlich wie man Tells aufspüren, identifizieren und ausbeuten kann.

Tells beim Poker – Teil 2

Auch wenn ich im letzten Artikel so manch motivierten Spieler etwas enttäuschen musste, sollte niemand, der Ambitionen im Live-Poker-Bereich hat aufgeben und aufhören sich mit Tells zu beschäftigen. Ich werde versuchen die wichtigsten Punkte anzusprechen. Einfache Rezepte gibt es nicht. Es ist besser dies gleich einzusehen anstatt sich mit solchen “Tells à la Carte” zu beschäftigen und am Tisch versuchen einzusetzen - das kann teuer werden!
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