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Annie Duke sorgt wieder einmal für Diskussionen

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Zur finanziellen Situation der Epic Poker League gibt es keine Aussage von Annie Duke, dafür sorgt sie mit einem Interview in der „Las Vegas Sun“ für Wirbel. Ihre Behauptung, dass die „jungen Wilden“ schon bald in Vergessenheit geraten und keinen nachhaltigen Bekanntheitsgrad kreieren werden, brachte eine Diskussion im 2+2 Forum mit sich.

“WSOP winners have been in their 20s the past two years, but they haven’t had the star-name power that the big poker names have.”

“If you go to Middle America and you say who are the best poker players in the world, they’ll say Phil Hellmuth, Phil Ivey, Daniel Negreanu, Mike Matusow, Annie Duke because those are the people who got branded.”

Annie Duke ist überzeugt davon, dass die Big Names, zu denen sie sich selbst zählt, weit mehr Bekanntheitsgrad und Popularität haben, als die jüngsten WSOP Sieger Jonathan Duhamel oder Pius Heinz. Youngsters wie Tom Dwan oder Viktor Blom sind für sie ebenfalls nur kurzfristige Helden.

Im Rahmen eines Interviews zur Epic Poker League ließ sich Duke zu den Äußerung hinreißen und machte gleichzeitig auch noch Werbung für den Global Poker Index. Dass sie sich damit selbst widersprach, dürfte ihr dabei nicht aufgefallen sein. Sie bewarb dabei den Index als praktisch einzig faires und unabhängiges Ranking – das aktuell von Jason Mercier angeführt wird. Erik Seidel ist der einzige Vertreter der „Alten Garde“ in den Top 20.

Die 2+2 Community ist sich einig, dass Duke wieder einmal unter Beweis gestellt habe, dass sie von Poker und der Pokerszene eigentlich keine Ahnung hat. Die Diskussion könnt Ihr hier nachlesen.

Die Gerüchte rund um den Verkauf der Epic Poker League und die kolportierten finanziellen Schwierigkeiten unterstützen Duke’s Position als Kennerin der Pokerszene auch nicht unbedingt. Drei Events wurden gespielt, wobei das zweite einen massiven Overlay hatte. Das Konzept, Events nur für einen geschlossenen Kreis von Spielern zu veranstalten, funktioniert auf Dauer vielleicht bei reinen TV-Produktionen, aber als Turnierserie wird die EPL gegenüber jeder anderen Tour immer im Nachteil sein. Die Vermarktung der EPL ist sicherlich positiv und sorgt auch im TV für entsprechende Präsenz, fördert aber gleichzeitig auch die Zweiklassengesellschaft. Da trifft PokerStars mit der neuen Kampagne „We are Poker“ weit mehr den Zeitgeist von Poker.

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