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Bodog beschlagnahmt und Ayre angeklagt

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Zehn Monate nach dem Schlag der US-Behörden gegen PokerStars, Full Tilt Poker, Absolute Poker und Ultimate Bet wurde nun die nächste Domain beschlagnahmt. Bodog.com ist nicht mehr erreichbar und Gründer Calvin Ayre wurde wegen illegalem Glücksspiel, Geldwäsche und Betrug angeklagt.

Das Everleaf Netzwerk hat sich vor zwei Wochen von einem Tag auf den anderen aus den USA zurückgezogen. Die Beschlagnahme von Bodog.com lässt darauf schließen, das selbiges auch den Everleaf Partnern widerfahren wäre.

Bodog ist seit jeher ein Online-Anbieter, der vermehrt in den USA tätig war. In der Anklage gegen Bodog heißt es nun, dass im Zeitraum zwischen 2006 und 2012 rund $100.000.000 an Gewinnen aus Sportwetten ausbezahlt worden sind. Zudem sollen rund $42.000.000 an Werbegeldern ausgegeben worden sein, um am US-Markt Werbung für Bodog zu machen.

Nicht nur das Unternehmen steht im Visier der US-Behörden, auch Bodog-Gründer Calvin Ayre wurde angezeigt. Aufforderung zu illegalem Glücksspiel, Geldwäsche und Betrug werden ihm vorgeworfen. Es ist nicht das erste Verfahren gegen Ayre und seit 2008 hat er sich zunehmend aus dem Daily Business verabschiedet. Die Behörden sind offenbar anderer Meinung, denn sie sehen in ihm einen der Hauptverantwortlichen.

Vom Verfahren des DOJ ist nur Bodog.com betroffen. Schon letztes Jahr ist Bodog aber auch auf die Domain Bodog.eu umgezogen und unter dieser Domain laufen alle Games einwandfrei, denn das DOJ kann auf diese Seiten nicht zugreifen. Viele gehen aktuell davon aus, dass andere .com Adressen wie die des Merge- und des Cake Netzwerks demnächst ins Visier der US-Behörden geraten werden. Wie Bodog haben aber beide Netzwerke bereits auf .eu umgestellt und entziehen sich so dem vollen Zugriff durch das DOJ.

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