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Caesars‘ Ausverkauf zur Schuldentilgung geht weiter

Casino-Gigant Caesars Entertainment kämpft weiterhin gegen den Schuldenberg an. Wie nun bekannt wurde, hat Caesars mehr als 10 Millionen Aktien einer Schweizer Bankenfirma verkauft, um einen Hypothekenkredit zu tilgen.

Weiterhin versucht man bei Caesars die Schulden abzubauen, so trennte man sich erst im August vom Macau Orient Golf Course auf Cotai für $438 Millionen. Ein Aktienverkauf wird nun weitere $200 Millionen bringen.

Hierfür hat die Casino-Firma 10,3 Millionen Aktien der Credit Suisee Securities zu je $19,40 verkauft, insgesamt kamen so $199,82 Millionen zusammen. Der Verkaufsvertrag enthält eine Klausel, die es möglich macht, dass bis zu 1,5 Millionen weitere Aktien verkauft werden.

Allerdings ist es ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Schuldenberg liegt bei rund $23,5 Milliarden. Um Raten zu zahlen und Kredite zu tilgen, hat man kürzlich einen neuen Kredit in Höhe von $3 Milliarden aufgenommen.

Als Deckung dienen der Octavius Tower des Caesars Palace und das Linq Projekt. Der jüngste Kredit sowie der Erlös durch den Aktienverkauf sollen dazu beitragen, einen Hypothekenkredit in Höhe von $4,4 Milliarden, der Ende des Jahres fällig wird, abzuzahlen. Ob sich das Jonglieren mit Krediten bezahlt macht, wird sich zeigen müssen.


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Kenner der Szene
7 Jahre zuvor

Wo ist der Bus?