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CCC Wien-Simmering: Bis auf weiteres geschlossen

Gestern Abend rückte die Finanzpolizei wieder zu einem Einsatz im Concord Card Casino (CCC) Wien-Simmering aus. Aktuell und bis auf weiteres bleibt geschlossen, jetzt sind wieder die Anwälte an der Reihe.

Man kennt das Spiel schon. Die Finanz kommt, beschlagnahmt und versiegelt alles. Das war auch gestern, den 13. September, so, allerdings wurde nach einigen Stunden die Kassa wieder freigegeben. Jeder, der noch Jetons hat, kann diese im CCC Wien-Simmering ohne Probleme zurückwechslen, so auch die Information auf der CCC Webseite.

 

Neu ist die Betriebsschließung durch die Finanzpolizei, allerdings wird diese ebenso wie der komplette Einsatz und die dazugehörigen Beschlagnahmen wieder zum Fall für die Rechtsanwälte. In den kommenden Tagen bleibt das CCC Wien-Simmering auf jeden Fall geschlossen, aber man darf schon davon ausgehen, dass Peter Zanoni und seine Anwälte auf Hochtouren arbeiten, um den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können. Sobald es Neues gibt, erfahrt Ihr es natürlich hier auf Pokerfirma.

 


7 Comments
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NOON
2 Tage zuvor

Es wird jetzt langsam sehr peinlich, entweder machst du das Herr Zanoni, das alles passt, oder lass es sein, und wenn du mal ein paar Millionen in die Hand nehmen musst und sollst , dann mach es, aber Versuch doch nicht immer wieder das gleiche.
Mein Recht hier, mein Unrecht dort.
Du hast die Möglichkeit es neu zu starten .
Aber wirklich , Sie ziehen langsam aber sicher den Namen CCC so richtig weit runter das wahrscheinlich niemand mehr kommen will.

Hans
2 Tage zuvor

Ich hör immer nur, wie der Zanoni und seine Anwälte nicht kämpfen…. Bringt halt offenbar nichts. Bisher wurde ja wohl kein Pokertisch und keine Mischmaschine nach Beschlagnahme wieder frei gegeben.
Und mit der Betriebsschließung – hier gibt es keine aufschiebende Wirkung – geht auch der Schmäh nicht mehr rein, einfach mit einem neuen Unternehmen oder einem anderen Strohmann am selben Ort weiter zu machen.

Mich wundert nur, dass sich Spieler immer wieder der Gefahr einer Razzia aussetzen. Dass man sich dieses Spielchen freiwillig antut und immer noch die „Zeugen Zanowas“ durch die Lande ziehen, predigen und tatsächlich Spieler „fangen“, ist mir schleierhaft. Denn, dass die Bude nicht legal offen hat, weiß inzwischen wohl der Letzte mit Verstand. Aber scheinbar gibt es immer noch einen Rest an Jüngern, die zum Geiselberg pilgern um dem Karo König zu huldigen und dem Peter Z. ein Opfer in den Klingelkasten zu legen.

SMike
2 Tage zuvor
Reply to  Hans

Und welcher Gefahr setzen sich die Spieler bei einer Razzia genau aus?
Dass sie womöglich nicht weiterspielen können und die Jetons am nächsten Tag wechseln müssen?

Da ist es natürlich um Klassen besser, bei einer nach der CCC Schließung vor einem Jahr, aus dem Boden schießenden Privatpartie zu spielen.
Da gibts keine Razzien, da wird immer prompt ausbezahlt und die Kartendecks bestehen fast immer aus 52 Karten.

Hans
2 Tage zuvor
Reply to  SMike

Mag durchaus sein, dass nicht alle Privatpartien sauber waren. Es mag auch sein, dass hi und da auch unabsichtlich Fehler passiert sind. Ganz sicher aber, sind sie in den allermeisten Fällen nicht absichtlich passiert. Schwarze Schafe gibt es immer und überall.

Das ist aber nicht der Punkt, den ich zur Sprache bringen wollte. Und sehr wohl setzen sich Spieler hier genauso einer Gefahr aus. Ich glaube nicht, dass die Finanz das gutiert, wenn sie feststellt, um welche Summen gespielt wird und oft nicht nachvollzogen werden kann, woher die Mittel stammen. Denn, dass sich kein Mensch mit einem „normal“ entlohnten Job solche Partien auf Dauer leisten kann, dem wirst du ja wohl nicht widersprechen. Es ist einfach unnatürlich, wenn manche täglich 4-6k durchblasen. Genauso ist es unnatürlich, dass Menschen mit einem „normalen“ Gehalt bei 5/5 PLO mehr Bullets schießen, als ein Trommelrevolver Patronen fassen kann. Auch wird es den Behörden nicht verborgen bleiben, dass manche lieber 24/7 in der Kartenbude sitzen, statt Arbeit zu suchen etc.und sohin der Notstandshilfe oder Sozialhilfe zu entkommen.

Doch auch das spielt keine Rolle… Fakt ist, es gibt keine aufrecht Lizenz für das CCC. Und jeder und jede Spieler(in) muß sich darüber im klaren sein, dass egal ob CCC oder Privatpartie, im Fall der Fälle niemand weiter hilft.

Es geht einfach darum, dass es Rechtssicherheit braucht. Und das klipp und klar und nicht das „Versprechen“ eines selbsternannten Pokergottes vom Geiselberg, dass er eh dafür sorgt. Ich persönlich fühle mich in einer Location, wo ich bei jeder Hand Angst haben muß, dass die Kieberer einmarschieren, eben nicht wohl.

Leopold
1 Tag zuvor

Offenbar huldigen viele der protektionistischen Gesetzgebung der „Familie“ für ihre familiennahe Unternehmen sobald es um Poker oder Zanoni geht. Alle ÖsterreicherInnen, die gerne Poker spielen, per Gesetz in die Häuser der CASAG zwingen zu wollen, damit sie dort womöglich süchtig werden auf Automaten oder Roulett und Geld bringen, ist Unrecht. Das ist belarus.

Leopold
20 Stunden zuvor

Offenbar steht Pokerfirma im Dienst von „La Familia“. Habe in etwa folgenden Kommentar geschrieben, der sofort gelöscht wurde: Sobald es gegen Poker und Zanoni geht, huldigen hier die KommentatorInnen der protektionistischen Anlassgesetzgebung der Familie zur Verteidigung Ihrer Pfründe. Alle PokerspielerInnen Österreichs per verfassungswidrigen und europarechtswidrigen Gesetze in die Betriebe von „La Familia“ zu zwingen, ist politischer Machtmissbrauch. Dieses Forum, Frau Rosi, sollte nicht nur Lobbyisten der CASAG zur Verfügung stehen! (Mache Screenshot)