Die Option des Re-Entry bei der Concord Million II erhitzte letzte Woche die Gemüter. Auch andere Veränderungen standen im Raum, aber diese wird es nicht geben. Die Concord Million II wird mit einem Buy-In von € 500 + 50, Re-Entry, maximalen 2.000 Spielern und natürlich einem garantierten Preispool von € 1.000.000 gespielt.
Ein Viertel der 2.000 Tickets für die Concord Million II sind verkauft. Bislang ist nur Tag 1C in Bregenz ausverkauft, ansonst sind noch viele Tickets verfügbar. Die Verantwortlichen der Concord Million haben sich für das Beibehalten der Limitierung auf 2.000 Tickets entschieden. Das hat Vorteile für jene Spieler, die den Re-Entry nicht gut finden. Denn man kann davon ausgehen, dass am letzten Starttag (13. Oktober), alle Casinos ausverkauft sein werden und damit auch keine Möglichkeit zum Re-Entry gegeben sein wird. Das heißt andersrum, dass sich Spieler, die einen Re-Entry begrüßen, für den 11. oder 12. Oktober als Starttag entscheiden sollten.
Der Re-Entry ist sowohl am selben als auch an einem anderen Starttag möglich. Re-Entries werden gleich behandelt wie neue Spieler, das heißt, dass sich alle, die unbedingt spielen wollen, rechtzeitig um ihr Ticket kümmern sollten.
Freie Startplätze werden je nach Kapazität in den Casinos für Re-Entries oder Wartelistenspieler genutzt. Das heißt, prinzipiell hat jedes Card Casino seine maximale Teilnehmerzahl. Spielen nun zum Beispiel in Simmering an Tag 1A 200 Spieler, an Tag 1B 250 Spieler und an Tag 1C 270 Spieler, dann sieht das mögliche Szenario so aus. An Tag 1A und 1B sind Re-Entries ohne Probleme bis zum Erreichen der maximalen 270 Plätze möglich. Die Plätze, die frei bleiben (gehen wir in unserem Beispiel von 50 aus), sind theoretisch für Tag 1C verfügbar. Theoretisch deshalb, weil es an Tag 1C so aussieht: 270 Spieler nehmen an den Tischen Platz, 20 landen auf der Warteliste. Scheidet nun ein Spieler aus, so rückt ein Spieler von der Warteliste nach, der ausgeschiedene Spieler landet (wenn er sich für den Re-Entry entscheidet) ganz hinten auf der Warteliste. Maximal 50 Plätze werden an diesem Tag nachbesetzt, denn für Simmering gibt es eben maximal 3 x 270 Tickets. Die Late Registration und damit auch der Re-Entry ist während der ersten sechs Levels möglich.
Dieses Szenario wird sich am 13. Oktober so ereignen, denn der dritte Starttag ist sicher der bestfrequentierte. Sollten in einem Casino viele Plätze frei bleiben und in einem anderen wäre es möglich, einen weiteren Turniertisch zu eröffnen – und es sind auch viele Spieler auf der Warteliste – dann ist es möglich, dass z.B. 10 freie Plätze aus Prag in Bregenz hinzukommen. Darauf sollte man sich allerdings nicht verlassen, denn diese Entscheidung wird kurzfristig am letzten Starttag getroffen.
Jeder Spieler, der die Möglichkeit des Re-Entry nicht begrüßt, kann die Concord Million II am dritten Starttag (13. Oktober) spielen, denn das wird der Tag sein, an dem sich niemand darauf verlassen wird, sich noch einmal einkaufen zu können, und damit ist an diesem Tag der Freezeout-Charakter des Turniers gegeben.
Unverändert bleibt auch die Payout-Struktur. Auch hier hat man darüber nachgedacht, etwas zu verändern, sich aber ebenfalls dagegen entschieden. Sollte es eine Concord Million III geben, dann wird man die Auszahlungsstruktur optimieren, aber im Oktober bleibt alles wie gehabt – € 1.000 sicher für alle 200, die es ins Finale schaffen, € 250.000 für den Sieger.
Knapp drei Wochen sind es noch bis zum Start der Concord Million II und langsam starten auch die Satellites. Eine Übersicht findet Ihr unter www.ccc.co.at. Alle Infos und den aktuellen Stand der verfügbaren Tickets findet Ihr unter www.concordmillion.com.
Offizielles Statement von Turnierdirektor Johnny Lütkenhorst:
„Die Concord Gruppe hat im April 2012 als erster und bis heute einziger Anbieter in Europa für € 550 Buy-In eine Million Euro garantiert. Schon damals haben viele Spieler beim Turnierstart nach der Möglichkeit eines Re-Entries gefragt, welches nicht vorgesehen war. Einige Spieler die bereits am ersten Tag ausgeschieden waren machten sich auch am zweiten Starttag auf den Weg in eine der wenigen Filialen wo es noch Restplätze gab, nur um dort wieder weggeschickt zu werden.
Als Casino tragen wir natürlich ein Risiko mit einer solchen Garantiesumme und es ist nicht unser Ziel und auch nicht im Interesse aller Pokerspieler die weiterhin solche Turnierhighlights in Europa sehen möchten, wenn wir Spieler wegschicken und es dadurch eventuell zu einem Overlay kommt, der das Ende der Concord Million bedeuten würde.
Wir möchten nochmals betonen, dass diese Änderung nur Starttage/Locations betrifft, wo das Ticketkontingent nicht erreicht wurde – mehr als 2.000 Spieler/Buy-Ins wird es deshalb nicht geben und nur wenn wirklich noch Tickets verfügbar sind kann man auch ein Re-Entry machen bzw. an einem weiteren Starttag nochmals antreten.
Da Transparenz der Concord Gruppe besonders wichtig ist, geben wir diese Änderung jetzt (drei Wochen vor Turnierstart) bekannt – wir würden niemals das Reglement nach Turnierstart ändern!
Sollten Spieler die bereits Ihr Ticket gekauft haben jetzt nicht mehr zur Concord Million antreten wollen, können sie selbstverständlich Ihre Teilnahme bis 05.10. stornieren und erhalten das volle Buy-In rückerstattet.“