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Deutschland: Bundesländer wollen Online Glücksspiel vorerst dulden

Bis der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft tritt, soll das Spiel im Netz geduldet werden. Anbieter, die zukünftig eine Lizenz wollen, müssen sich aber dennoch an Richtlinien halten.

Der Glücksspielneuregulierungsstaatsvertrag (GlüNeuRStV) soll ab 1. Juli 2021 das Spiel im Netz regulieren. Neben Sportwetten werden auch virtuelle Casinospiele sowie Online-Poker lizenziert. Aktuell pochen die Anbieter auf EU-Recht und europäische Lizenzen. Sehr zum Unmut von Glücksspielgegner, die immer wieder dagegen vorgehen.

Laut eines NDR-Berichts von Jan Lukas Strozy und Philipp Eckstein wird sich am Status Quo nichts mehr ändern. Die Staats- und Senatskanzleien aller Bundesländer haben sich auf eine Duldung geeinigt. Wer jedoch nächstes Jahr eine Lizenz will, muss die Vorgaben schon jetzt befolgen.

Dies darf als positives Zeichen gedeutet werden. So gab es einige Bemühungen, um dem Spiel im Netz entgegenzuwirken. Unter anderem ging Niedersachsen gegen Finanzdienstleister vor, die Innenbehörde in Hamburg erstatte Anzeige gegen Wettanbieter.


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pellepelle
1 Monat zuvor

Was genau wird das ab dem 01.07.21 für Online-Poker bedeuten?

Admin
Markus
1 Monat zuvor
Reply to  pellepelle

Anbieter brauchen eine Lizenz. Es gibt wohl einige Auflagen, darunter das monatliche Limit von €1.000 (wobei hier wohl auch nicht das letzte Detail verhandelt ist).

pellepelle
1 Monat zuvor
Reply to  Markus

Bei einer offiziellen Lizenz denke ich immer direkt an einen eigenen abgegrenzten Spielerpool, wie bei Pokerstars.it usw…
Der internationale Spielerpool ist für einen Grinder ja das Interessante.

Admin
Markus
21 Tage zuvor
Reply to  pellepelle

Es gibt auch lizenzierte Märkte im internationalen Spielerpool. Z.B. UK, Belgien, Schweden, Bulgarien und Schleswig-Holstein, es muss also nicht abgegrenzt sein.