News

Die Lage ums Geldspielgesetz in der Schweiz verschärft sich

3

Die offensive Vorgehensweise des Casinoverbandes, insbesondere von Swiss Casinos, gegen das neue Geldspielgesetzt hat die Spieler auf den Plan gerufen. Mittlerweile berichtet auch die Tageszeitung „Blick“ in der Print- und Online-Ausgabe über den Kampf ums neue Gesetz.

blick_print_78Bis zum 20. August läuft die Vernehmlassung des neuen Geldspielgesetzes, das Pokerturniere außerhalb der lizenzierten Casinos zulassen würde. Swiss Casinos will den Passus aus dem Gesetz gestrichen sehen und würde damit sogar Jassturniere verbieten.

SVP-Nationalrat Lukas Reimann zeigt sich laut Blick.ch verärgert: „Die Casinos verkennen einmal mehr die Realität komplett. Das Parlament hat klar und fast einstimmig entschieden, dass Pokerturniere auch ausserhalb von Casinos wieder zugelassen werden. Daran gibt es nichts zu rütteln.“ (siehe http://www.blick.ch/news/politik/streit-um-spiele-casinos-kaempfen-gegen-private-poker-runden-id3035307.html)

Die Aufforderung von Swiss Casinos, sich zum neuen Geldspielgesetz zu äußern, könnte nun zum Boomerang werden. Denn die Pokerspieler kommen dieser nach – allerdings in einem ganz anderen Sinn. Felix Gasser hat auf anonymespieler.ch seine Antwort auf das neue Geldspielgesetz veröffentlich und greift in dieser die Casinos und deren Profitgier an. Sachlich, aber bestimmt, führt er aus, dass die Argumente der Casinos nur auf Profit ausgerichtet sind. Wünsche der Spieler bleiben von den Casinos ebenso unbeachtet wie ein aktiver Spielerschutz. Ebenso wie Swiss Casinos gibt es auf anonymespieler.ch nun die Aufforderung, sich  zum Gesetz zu äußern. Jeder kann den Text von Felix downloaden und nach Bern s chicken. Je mehr Spieler dies tun, desto gewichtiger wird der Protest der Pokerspieler gegen die Casinos.

Alle Schweizer Pokerspieler sind eingeladen, sich dieser Aktion anzuschließen. Denn noch bis 20. August läuft die Vernehmlassung und je stärker die Stimme der Pokerspieler ist, umso höher sind natürlich die Erfolgsaussichten, dass der Casinoverband mit seinen Forderungen auf der Strecke bleibt.

3 KOMMENTARE

  1. vorarlberg ist der schweizer-poker-ballermann. wie beim bergsport: während der schweizer tourismus jammert, klotzen unsere smarten nachbarn…




    0



    0

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT