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Full Tilt Poker: Affiliates werden von der GCG ausbezahlt

Viele Spieler der amerikanischen Poker-Community dürfen Aufatmen. Die Garden City Group (GCG) gab auf der Website zur Auszahlung der Full Tilt Poker Gelder bekannt, dass Affiliates nun doch für eine Antrag infrage kommen. Allerdings betrifft das nur das eigene Geld abzüglich der Affiliate-Einnahmen.

Garden City GroupWährend die ROW-Spieler (Rest of the World) von Full Tilt Poker dank PokerStars in Windeseile ihre Bankrolls hatten, gab es für die amerikanischen Spieler eine langanhaltende Zitterpartie. Das Department of Justice (DoJ) beauftragte im März letztendlich die GCG mit der Auszahlung der Spieler.

Mitte September startete der Auszahlungsprozess und die ersten Anträge wurden bearbeitet. Der große Ansturm blieb aus, da der Großteil der Pokerspieler nur einen kleinen Betrag auf FTP liegen hatte.

Im Vorfeld wurden einige Personengruppen von der Auszahlung ausgeschlossen, darunter auch Spieler mit einem Affiliate-Account. FTP zahlte Affiliates auf deren Poker-Account aus und aus diesem Grund sah die Staatsanwaltschaft keinen Anlass, diesen Spielern Geld zukommen zu lassen.

In der Poker-Community wurde diese Regel heftig diskutiert, denn viele betroffene hatten nur geringe Affiliate-Einnahmen, die in keiner Relation zur gesperrten Bankroll stehen. Beispielsweise durch Referrals, Rakeback-Deals oder Banner auf einem privaten Blog.

Nun hat die GCG die Restriktionen gelockert. So dürfen als Affiliate markierte Pokerspieler einen Antrag stellen, werden aber ihre Einnahmen durch den Affiliate Deal nicht erhalten. Während es für die betroffenen Spieler schon recht erfreulich ist, dürfen sich auch alle Anderen am Auszahlungsprozess beteiligten freuen.

Lange Zeit war es unsicher, ob alle Spieler voll ausbezahlt werden, da von den beschlagnahmten Spielergeldern, die durch das DoJ verwaltet wurden, ein Teil an die GCG geht und auch andere Kosten gedeckt werden. Da nun die GCG den Pool der für die Auszahlung qualifizierten Spieler erweitert, darf man getrost annehmen, dass die Summe, welche sich durch die Anträge ergibt, durch die vorhandenen Gelder gedeckt wird.


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