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USA: $30.000 Strafe doch keine Haft für Isai Scheinberg

PokerStars-Gründer Isai Scheinberg muss eine Strafe in Höhe von $30.000 zahlen, jedoch nicht ins Gefängnis.

Das letzte Kapitel in der Black Friday-Saga ist geschrieben. Isai Scheinberg stellte sich Anfang des Jahres den Behörden und bekannte sich im März schuldig. Gestern stand der US-Amerikaner vor Gericht.

Richter Lewis A. Kaplan beließ es bei einer Verwarnung, was in diesem Fall $30.000 Strafe bedeutete. Hinzu kommen weitere $100, die sich Scheinberg sicherlich auch noch leisten kann. Richtlinien sahen eine Haftstrafe von bis 18 Monaten vor.

Da der Prozess jedoch bereits seit Monaten andauert, Isai Scheinberg mittlerweile nicht mehr in der Online Poker-Industrie arbeitet und 2011 verantwortlich war, dass PokerStars sich mit den US-Behörden einigte, wurde die bereits abgesessenen Untersuchungshaft angerechnet.

Matthew Russell Lee, der als einziger Vertreter der Presse vor Ort war, berichtet exklusiv für die Inner City Press, dass Isai Scheinberg zusammen mit seiner Frau Dora das Urteil erwartete. Kaplan begründete das Urteil mit: „Ich kann nicht gutheißen, was Sie getan haben, aber die Welt besteht aus fehlbaren Menschen. Es war ein großer Fehler, sollte aber nicht den Rest Ihres Lebens ruinieren“.


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