Kolumnen

Neuigkeiten zur Jahreswende aus Berlin und Potsdam

Das neue Jahr wurde natürlich auch in der Hauptstadt eingeläutet. Während man in der Spielbank Potsdam mit zwei ganz besonderen Turnieren ins neue Jahr rutschen konnte, begrüßt der Pokerfloor der Spielbank Berlin das neue Jahr mit einigen begrüßenswerten Neuerungen.

Die Spielbank Potsdam hatte unter dem Motto „Unser Silvesterknaller – für jeden Spieler übernehmen wir das Bounty“ gleich zu zwei Turnieren am Silvesterabend 2009 geladen.

Um 18:00 Uhr begann ein Turnier mit Buy-in von € 20, um 22:00 Uhr betrug das Startgeld € 50. Der Clou: Die Spielbank stockte das Preisgeld mal eben um jeweils 100% auf. Wer einen Spieler aus dem Turnier nahm, bekam vom Haus eine Prämie in Höhe des jeweiligen Buy-ins.

Dementsprechend waren beide Turniere seit Wochen ausgebucht und für beide gab es zweistellige Wartelisten. Doch das Erscheinen lohnte sich auch für die Nachzügler. Offensichtlich haben es viele Angemeldete letztlich doch nicht geschafft – es schneite ziemlich stark in Potsdam und Umgebung – oder sie hatten sich für andere Silvestervergnügungen entschieden.

Was ist ein Bountyturnier abstrahiert betrachtet? Ein Teil des Preispools wird durch die „Kopfgeldprämien“ sozusagen „nach vorn verlagert“. Durch die 100%-Aufstockung wurde das Buy-in schon durch eine einzige Bounty kompensiert und der gewinnende Spieler befand sich auf einem Freeroll.

Beide Turniere liefen an jeweils vier vollbesetzten Tischen zu je neun Spielern und waren in der kalkulierten Zeit von je ca. vier Stunden erledigt. Um 23:15 Uhr wurde das zweite Turnier für eine Stunde unterbrochen, damit alle Spielbankbesucher bei einem Glas Sekt das neue Jahr begrüßen konnten.

Die neuen Chips

Im Pokerfloor Berlin wird es einige positive Modifikationen bei Turnierstrukturen geben. Seit dem 1. Januar 2010 wird der komplette Satz der „neuen“ Turnier- und Bountychips eingesetzt. Im Jahr 2009 wurde noch mit einer Mischung aus „alten“ 20er und 100er Chips und „neuen“ Keramikchips gespielt und als Bountychips mussten ausgediente Roulettechips herhalten. Die wirklich schönen 43 mm großen „neuen“ Chips der Firma B&G (Gaming Partners International) sind jetzt mit dem Spielbanklogo und den Werten 25, 100, 500, 1000, 5000 und 10.000 in ausreichender Menge verfügbar, um die Turniere an maximal 6 Tischen zu bestücken.

Die Blindstruktur wurde durch den Ersatz der 20er durch 25er Chips um die Stufen 75/150 und 150/300 erweitert (vorher gab es den Sprung von 100/200 auf 200/400). Die Zeit pro Blindlevel beträgt weiterhin 20 Minuten.
Und zu guter Letzt gibt es seit dem 1. Januar 2010 mehr Startchips: Montags, Dienstags, Mittwochs und Sonntags gab es bisher 3.000 Chips, zukünftig werden es 4.000 sein. Donnerstags wird von 1.000 auf 1.500 pro Buy-in und Rebuy angehoben, Samstags von 2.000 auf 3.000 pro Buy-in und Rebuy. Im freitäglichen Doppelchance-Turnier (Buy-In € 200 + 10) gab es bisher 3.000 plus 3.000 Chips, seit dem Neujahrstag sind es 4.000 plus 4.000 Chips (Im Doppelchance-Turnier bekommt jeder Spieler zunächst 4.000 Chips, nach erfolglosem All-in erhält er einmalig nochmals 4.000 Chips).


2 Comments
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frank
11 Jahre zuvor

Der Pokerfloor in Berlin wird immer
mehr zum perfekten Pokertreffpunkt

partybong
11 Jahre zuvor

ja die spielbank berlin ist wirklich super was das spielangebot angeht. wenn dann noch die stühle gemütlicher wären würde ich dort auch regelmäßig spielen.