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Poker Gossip: Rich Alati spricht über Halluzinationen

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Nach der $100.000 Isolationswette hat Rich Alati das erste große Interview gegeben. Der Poker-Pro spricht über die Probleme, in Dunkelheit zu leben. Darunter Halluzinationen und Einsamkeit.

Richard Alati
© Danny Maxwell

Die Poker-Community hat schon viele verrückte Wetten gesehen, so dass es nicht leicht ist, Grinder zu beeindrucken. Die $100.000 Prop Bet zwischen Rory Young und Richard Alati (Foto) sorgte jedoch für viel Aufsehen.

Eigentlich sollte die Wette geheim bleiben, doch innerhalb der Community verbreiten sich Gerüchte und Geschichten rasant, so dass es nicht lange dauerte, bis die Story auf Social Media zu finden war.

Rory Young ging daraufhin an die Öffentlichkeit und gab ein paar Details preis. Vergangene Woche wurde die Prop Bet vorzeitig beendet. Young zahlte Alati $62.400 und der durfte nach 20 Tagen in Isolation wieder unter Menschen.

Nun hat Darren Rovell mit Rich Alati ein exklusives Interview für ActionNetwork.com geführt. Alati gibt zu, dass es vor allem die ersten Tage schwer waren. Um sich an die Umgebung zu gewöhnen, krabbelte er herum und ertastete sich alles.

Fünf Kameras überwachten Alati rund um die Uhr, um sicherzustellen, dass es ihm gut geht. Seine Tage teilte der US-Amerikaner in Essen, Yoga, Workout, Mediation und Schlaf ein. Wobei Tage hier relativ sind, da es in der Dunkelheit für ihn schwer war, zu wissen, wie spät es ist.

Bereits nach wenigen Tagen begann Rich Alati zu halluzinieren: „Es fing mit Farben und Formen an. Dann sah ich einen Zug. Ich konnte mir versichern, es ist nicht real. Aber das war vermutlich der schwerste Moment […]

Die Halluzinationen hörten nicht auf, aber ich trennte die Angst von ihnen. Ich begrüßte sie. […] an einem Punkt öffnete sich das Dach und ich sah Sterne und den Himmel. Es war wunderschön.“ so Alati im Interview.

Rich Alati gibt an, für die Wette gut vorbereitet gewesen zu sein. In einem Urlaub in Bali nahm er an einem Entspannungsprogramm teil, bei dem nicht gesprochen wird. Zudem befasst sich der Poker-Pro seit rund sechs Jahren mit Yoga und Meditation.

Dies half ihm letztendlich, wenn sein Geist sich zu intensiv beschäftigte: „Du musst das Talent haben, deine Gedanken zu ändern. Das Wichtigste ist, dass du dich selbst beruhigen musst.“ In Zeiten der Einsamkeit versuchte er, sich mit Pfeifen bei Laune zu halten.

Obwohl Alati die Wette gut durchstand, war er froh, dass er vorzeitig raus und seine Familie wiedersehen konnte. Spannend ist allerdings, dass er die Prop Bet durchgezogen hätte, wenn Young im gesagt hätte, wie bekannt die Wette ist:

Ich war sehr enttäuscht, dass Rory mir nicht verriet, wie groß die Story wurde. […] Ich hätte die Zeit ausgesessen. Als bekannt wurde, dass ich draußen bin, kamen Leute auf mich zu und sagten mir, wie begeistert sie sind und alles mitverfolgen. Ich hatte keine Ahnung.

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